Das sind unsere Olympia-Champions
Bis jetzt befinden sich 109 olympische Goldmedaillen in der Schweiz. Nicht gerade wenige davon erkämpften sich Athletinnen und Athleten aus der Südostschweiz.
Bis jetzt befinden sich 109 olympische Goldmedaillen in der Schweiz. Nicht gerade wenige davon erkämpften sich Athletinnen und Athleten aus der Südostschweiz.
Die Schweizer Delegation hat sich für die Olympischen Winterspiele in Peking hohe Ziele gesteckt: 15 Medaillen sollen die Athletinnen und Athleten mit nach Hause nehmen. Das eine solche in der Südostschweiz landet, ist gut möglich. Denn knapp 35 Athletinnen und Athleten aus der Region kämpfen in den nächsten zwei Wochen um Edelmetall. Doch erst einmal blicken wir auf unsere bisherigen Olympiaheldinnen und -helden zurück.
Josef Wilhelm
Der wohl erste Olympiasieger aus der Südostschweiz ist Josef Wilhelm. Der Churer gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris den Einzelwettbewerb im Turnen auf dem Seitpferd. Am Barren verpasste er das Podest als Vierter knapp.
Arnold Gartmann
Der Bobfahrer Arnold Gartmann sicherte sich im Jahr 1936 in Garmisch-Partenkirchen Edelmetall. Der St. Moritzer fuhr im Viererbob zusammen mit Pierre Musy, Charles Bouvier und Joseph Beerli auf den ersten Platz.
Edy Reinalter
Der St. Moritzer Romedi «Edy» Reinalter ist der einzige Schweizer Skirennfahrer, der im Slalom Olympiasieger wurde. Dieser Triumph gelang ihm bei den Winterspielen 1948, in seinem Heimatort St. Moritz.
Yvonne Rüegg
Die Churerin Yvonne Rüegg wurde im Jahr 1960 bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley zur Olympiasiegerin. Die Skirennfahrerin gewann Gold im Riesenslalom und ist damit die erste Frau, die eine goldene Medaille nach Hause in die Südostschweiz gebracht hat.
Roger Staub
Mit Roger Staub triumphierte ein weiterer Bündner 1960 an den Olympischen Spielen in Squaw Valley. Der Skirennfahrer aus Arosa gewann ebenfalls Gold im Riesenslalom.
Werner Camichel
Der aus Zuoz stammende Werner Camichel sass 1972 bei den Olympischen Winterspielen in Sapporo zusammen mit Hans Leutenegger, Jean Wicki und Edy Hubacher im Viererbob für die Schweiz. Die vier sicherten sich die Goldmedaille.
Heini Hemmi
Im Jahr 1976 schaffte es der Bündner an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck aufs Podest. Der Skirennfahrer aus Churwalden gewann Gold im Riesenslalom.
Ekkehard Fasser
Ekkehard Fasser holte im Jahr 1988 Edelmetall in die Südostschweiz. Der Glarner sicherte sich zusammen mit Kurt Meier, Marcel Fässler und Werner Stocker an den Olympischen Winterspielen in Calgary im Viererbob den Sieg.
Vreni Schneider
Die Glarnerin Vreni Schneider sicherte sich gleich mehrmals Edelmetall. 1988 gewann die Skirennfahrerin aus Elm Gold im Riesenslalom und Slalom in Calgary. 1994 in Lillehammer holte sie sich im Slalom erneut die Goldmedaille, in der Kombination erkämpfte sie sich Silber. Und im Riesenslalom reichte es für den dritten Platz.
Gian Simmen
An den Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 sicherte sich der Churer Gian Simmen das begehrte Edelmetall. Der Snowboarder gewann in der Halfpipe die Goldmedaille. Damit ist er der erste Halfpipe-Olympiasieger des Snowboardsports.
Daniela Meuli
Die Davoserin Daniela Meuli sorgte bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 für Jubelschreie. Die Snowboarderin gewann Gold im Parallel-Riesenslalom. Bei diesen Spielen war auch noch eine weitere Person aus Davos erfolgreich: Ambrosi Hoffmann sicherte sich Bronze im Super-G.
Dario Cologna
Dario Cologna ist wohl der erfolgreichste Schweizer Skilangläufer. Der aus der Val Müstair stammende Sportler sicherte sich bis jetzt vier Mal goldenes Edelmetall: 2010 in Vancouver in 15 Kilometer Freistil, 2014 in Sotschi im Skiathlon und 15 Kilometer klassisch sowie 2018 in Pyeongchang erneut in 15 Kilometer Freistil.
Carlo Janka
Im Jahr 2010 liess Carlo Janka die Südostschweiz jubeln. Der Skirennfahrer aus Obersaxen gewann die Goldmedaille im Riesenslalom.
Sandro Viletta
Der Engadiner Sandro Viletta hatte im Jahr 2014 einen Grund zum Feiern. Der aus La Punt Chamues-ch stammende Skirennfahrer fuhr bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination auf den ersten Platz.
Nino Schurter
Auch dank Mountainbiker Nino Schurter verweilen einige olympische Medaillen in der Südostschweiz. Der Churer gewann an dem Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 Bronze, 2012 sicherte er sich in London Silber und 2016 komplettierte er in Rio de Janeiro seine Medaillensammlung mit Gold.
Nevin Galmarini
2018 sicherte sich der Snowboarder Nevin Galmarini in Pyeongchang die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom. Bei den Spielen in Sotschi im Jahr 2014 hatte er bereits eine Silbermedaille gewonnen.
Jasmin Schnider produziert als Redaktorin Beiträge sowie Interviews und moderiert Newssendungen für Radio Grischa. Zudem sorgt sie regelmässig am Dienstagabend für gute Stimmung mit der Schlager- und Ländlersendung «Min Fiirobig». Sie kommt aus Obersaxen, hat am MAZ in Luzern Journalismus studiert und ist seit August 2020 Teil der Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos
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