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Das sind unsere Olympia-Champions

Bis jetzt befinden sich 109 olympische Goldmedaillen in der Schweiz. Nicht gerade wenige davon erkämpften sich Athletinnen und Athleten aus der Südostschweiz.

Jasmin
Schnider
03.02.22 - 04:30 Uhr
Sport
In der Vergangenheit haben sich schon einige Sportlerinnen und Sportler aus Graubünden und Glarus an den Olympischen Spielen den Sieg geholt.
In der Vergangenheit haben sich schon einige Sportlerinnen und Sportler aus Graubünden und Glarus an den Olympischen Spielen den Sieg geholt.
Symbolbild Pixabay

Die Schweizer Delegation hat sich für die Olympischen Winterspiele in Peking hohe Ziele gesteckt: 15 Medaillen sollen die Athletinnen und Athleten mit nach Hause nehmen. Das eine solche in der Südostschweiz landet, ist gut möglich. Denn knapp 35 Athletinnen und Athleten aus der Region kämpfen in den nächsten zwei Wochen um Edelmetall. Doch erst einmal blicken wir auf unsere bisherigen Olympiaheldinnen und -helden zurück.

Josef Wilhelm

Der wohl erste Olympiasieger aus der Südostschweiz ist Josef Wilhelm. Der Churer gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris den Einzelwettbewerb im Turnen auf dem Seitpferd. Am Barren verpasste er das Podest als Vierter knapp.

Arnold Gartmann

Der Bobfahrer Arnold Gartmann sicherte sich im Jahr 1936 in Garmisch-Partenkirchen Edelmetall. Der St. Moritzer fuhr im Viererbob zusammen mit Pierre Musy, Charles Bouvier und Joseph Beerli auf den ersten Platz.

Edy Reinalter

Der St. Moritzer Romedi «Edy» Reinalter ist der einzige Schweizer Skirennfahrer, der im Slalom Olympiasieger wurde. Dieser Triumph gelang ihm bei den Winterspielen 1948, in seinem Heimatort St. Moritz.

Yvonne Rüegg

Die Churerin Yvonne Rüegg wurde im Jahr 1960 bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley zur Olympiasiegerin. Die Skirennfahrerin gewann Gold im Riesenslalom und ist damit die erste Frau, die eine goldene Medaille nach Hause in die Südostschweiz gebracht hat.

Yvonne Rüegg, auf dem Bild bei einem Slalomrennen in Grindelwald in den 1950er-Jahren, gewann 1960 bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley. 
Yvonne Rüegg, auf dem Bild bei einem Slalomrennen in Grindelwald in den 1950er-Jahren, gewann 1960 bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley. 
Bild Archiv Keystone

Roger Staub

Mit Roger Staub triumphierte ein weiterer Bündner 1960 an den Olympischen Spielen in Squaw Valley. Der Skirennfahrer aus Arosa gewann ebenfalls Gold im Riesenslalom.

Werner Camichel

Der aus Zuoz stammende Werner Camichel sass 1972 bei den Olympischen Winterspielen in Sapporo zusammen mit Hans Leutenegger, Jean Wicki und Edy Hubacher im Viererbob für die Schweiz. Die vier sicherten sich die Goldmedaille.

Das Team Schweiz 1 macht im Februar 1972 bei den olympischen Winterspielen in Sapporo, Japan, den Bob startklar. Jean Wicki, Edy Hubacher, Hans «Hausi» Leutenegger, Werner Camichel (von rechts nach links) gewinnen Gold.
Das Team Schweiz 1 macht im Februar 1972 bei den olympischen Winterspielen in Sapporo, Japan, den Bob startklar. Jean Wicki, Edy Hubacher, Hans «Hausi» Leutenegger, Werner Camichel (von rechts nach links) gewinnen Gold.
Bild Archiv Keystone

Heini Hemmi

Im Jahr 1976 schaffte es der Bündner an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck aufs Podest. Der Skirennfahrer aus Churwalden gewann Gold im Riesenslalom.

Der ehemalige Skirennfahrer und Olympiasieger Heini Hemmi aus Valbella posiert 2015 mit der Goldmedaille, die er 1976 in Innsbruck gewann.
Der ehemalige Skirennfahrer und Olympiasieger Heini Hemmi aus Valbella posiert 2015 mit der Goldmedaille, die er 1976 in Innsbruck gewann.
Bild Archiv

Ekkehard Fasser

Ekkehard Fasser holte im Jahr 1988 Edelmetall in die Südostschweiz. Der Glarner sicherte sich zusammen mit Kurt Meier, Marcel Fässler und Werner Stocker an den Olympischen Winterspielen in Calgary im Viererbob den Sieg.

Ekkehard Fasser aus Glarus feiert 1988 den Olympiasieg im Viererbob.
Ekkehard Fasser aus Glarus feiert 1988 den Olympiasieg im Viererbob.
Bild Archiv

Vreni Schneider

Die Glarnerin Vreni Schneider sicherte sich gleich mehrmals Edelmetall. 1988 gewann die Skirennfahrerin aus Elm Gold im Riesenslalom und Slalom in Calgary. 1994 in Lillehammer holte sie sich im Slalom erneut die Goldmedaille, in der Kombination erkämpfte sie sich Silber. Und im Riesenslalom reichte es für den dritten Platz.

Vreni Schneider zeigte im Februar 1994 am Flughafen Kloten ihre drei Medaillen, welche sie an den Olympischen Winterspielen in Lillehammer, Norwegen, gewonnen hatte.
Vreni Schneider zeigte im Februar 1994 am Flughafen Kloten ihre drei Medaillen, welche sie an den Olympischen Winterspielen in Lillehammer, Norwegen, gewonnen hatte.
Bild Keystone

 

Gian Simmen

An den Olympischen Winterspielen in Nagano 1998 sicherte sich der Churer Gian Simmen das begehrte Edelmetall. Der Snowboarder gewann in der Halfpipe die Goldmedaille. Damit ist er der erste Halfpipe-Olympiasieger des Snowboardsports. 

Gian Simmen bei der Siegerehrung an den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, Japan.
Gian Simmen bei der Siegerehrung an den Olympischen Spielen 1998 in Nagano, Japan.
Bild Alessandro della Valle/Keystone

Daniela Meuli

Die Davoserin Daniela Meuli sorgte bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 für Jubelschreie. Die Snowboarderin gewann Gold im Parallel-Riesenslalom. Bei diesen Spielen war auch noch eine weitere Person aus Davos erfolgreich: Ambrosi Hoffmann sicherte sich Bronze im Super-G.

Beim Empfang der erfolgreichen Olympioniken nach den Olympischen Winterspiele Turin in Davos: Manuela Meuli präsentiert stolz ihre Goldmedaille. Auch der Davoser Skifahrer Ambrosi Hoffmann darf sich freuen: Er gewann Bronze im Super-G.
Beim Empfang der erfolgreichen Olympioniken nach den Olympischen Winterspiele Turin in Davos: Manuela Meuli präsentiert stolz ihre Goldmedaille. Auch der Davoser Skifahrer Ambrosi Hoffmann darf sich freuen: Er gewann Bronze im Super-G.
Bild Archiv

Dario Cologna

Dario Cologna ist wohl der erfolgreichste Schweizer Skilangläufer. Der aus der Val Müstair stammende Sportler sicherte sich bis jetzt vier Mal goldenes Edelmetall: 2010 in Vancouver in 15 Kilometer Freistil, 2014 in Sotschi im Skiathlon und 15 Kilometer klassisch sowie 2018 in Pyeongchang erneut in 15 Kilometer Freistil.

Dario Cologna hat im Langlaufsport alles gewonnen: Unter anderem sicherte er sich vier Goldmedaillen an Olympischen Winterspielen.
Dario Cologna hat im Langlaufsport alles gewonnen: Unter anderem sicherte er sich vier Goldmedaillen an Olympischen Winterspielen.
Bild Gian Ehrenzeller/ Keystone

Carlo Janka

Im Jahr 2010 liess Carlo Janka die Südostschweiz jubeln. Der Skirennfahrer aus Obersaxen gewann die Goldmedaille im Riesenslalom.

Carlo Janka bei der Siegerehrung an den Olympischen Winterspielen in Vancouver im Jahr 2010.
Carlo Janka bei der Siegerehrung an den Olympischen Winterspielen in Vancouver im Jahr 2010.
Bild Peter Klaunzer/Keystone

Sandro Viletta

Der Engadiner Sandro Viletta hatte im Jahr 2014 einen Grund zum Feiern. Der aus La Punt Chamues-ch stammende Skirennfahrer fuhr bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi in der Super-Kombination auf den ersten Platz.

Sandro Viletta posierte wenige Tage nach seinem Erfolg im Februar 2014 mit seiner Goldmedaille in seinem Heimatdorf La Punt Chamues-ch.
Sandro Viletta posierte wenige Tage nach seinem Erfolg im Februar 2014 mit seiner Goldmedaille in seinem Heimatdorf La Punt Chamues-ch.
Bild Archiv

Nino Schurter

Auch dank Mountainbiker Nino Schurter verweilen einige olympische Medaillen in der Südostschweiz. Der Churer gewann an dem Olympischen Sommerspielen in Peking 2008 Bronze, 2012 sicherte er sich in London Silber und 2016 komplettierte er in Rio de Janeiro seine Medaillensammlung mit Gold.

Nino Schurter feierte seine Goldmedaille im August 2016 in der Stadthalle in Chur.
Nino Schurter feierte seine Goldmedaille im August 2016 in der Stadthalle in Chur.
Bild Olivia Aebli-Item

Nevin Galmarini

2018 sicherte sich der Snowboarder Nevin Galmarini in Pyeongchang die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom. Bei den Spielen in Sotschi im Jahr 2014 hatte er bereits eine Silbermedaille gewonnen. 

Nevin Galmarini posierte nach den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Medienhaus in Chur mit seiner Medaille.
Nevin Galmarini posierte nach den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Medienhaus in Chur mit seiner Medaille.
Bild Archiv

Jasmin Schnider produziert als Redaktorin Beiträge sowie Interviews und moderiert Newssendungen für Radio Grischa. Zudem sorgt sie regelmässig am Dienstagabend für gute Stimmung mit der Schlager- und Ländlersendung «Min Fiirobig». Sie kommt aus Obersaxen, hat am MAZ in Luzern Journalismus studiert und ist seit August 2020 Teil der Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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