Bewährtes Konzept mit neuen Elementen
Der Swissalpine Davos war nicht nur bekannt als ältester Marathon Graubündens, sondern auch als einer der grössten im ganzen Alpenraum. Nun bekommt die Veranstaltung ein Facelifting: Neuer Name – «Davos X-Trails» – eine neue, komplett einheimische Organisation und eine neue Webseite. Und doch ist vieles gleich geblieben wie bis anhin, wie Monja Keusen, OK-Verantwortliche Davos X-Trails, auf Anfrage erklärt. Die wichtigste Komponente, die geblieben ist: Das Organisationskomitee unter Leitung von Tarzisius Caviezel kann weiterhin auf die bewährten Helferinnen und Helfer zählen, vor allem auf jene in leitenden Funktionen. Zudem soll der Start- und Zielort weiterhin im Sportzentrum liegen.
Grössere regionale Verankerung
Ausbauen möchten die Veranstalter vor allem zwei Dinge. So soll das Sportzentrum als Start- und vor allem Zielort klar aufgewertet werden. Das beginnt bereits am Freitag während des Kinderrennens: Einerseits sollen nach dem eigentlichen Wettkampf ein Kinderkonzert, ein Pastaplausch sowie eine Zaubershow stattfinden. Andererseits will man auch am Samstag mehr Publikum ins Zielareal bringen – unter anderem dank Live-Schaltungen von unterwegs, die auf Grossleinwand übertragen werden. Änderungen gibt es auch im Sektor «Verpflegung»: Diese soll nämlich nach Möglichkeit mit regionalen Produkten bestritten werden. Zudem werden die Getränke den Läufer auf der Strecke nicht mehr in Einwegbechern überreicht, sondern die Startenden erhalten einen Faltbecher, den sie nach Möglichkeit unterwegs nicht verlieren sollten. Auf diese Weise wolle man ökologischer und nachhaltiger werden, erklärt Keusen. Ein weiteres Zeichen im Sinne des Nachhaltigkeitsprojekts «Davos 2030».
Neue Laufnamen, gleiche Routen
Bisher haben sich rund 1100 Läuferinnen und Läufer für eine der vier zur Verfügung stehenden Kategorien angemeldet. Die Organisatoren hoffen, diese Zahl noch auf 1500 erhöhen zu können. Dass die Teilnehmendenzahl noch nicht so hoch ist wie früher, hat laut Keusen mehrere Gründe: «Einerseits muss sich der neue Brand ‹Davos X-Trails› erst noch richtig etablieren, und andererseits ist die Konkurrenz an ähnlich gelagerten Veranstaltungen heutzutage riesig, sodass ich die Veranstalter gegenseitig Teilnehmende wegnehmen.»
Jene, die antreten, sollen ihr Kommen aber nicht bereuen. Dafür sorgen nicht zuletzt auch die Strecken, die alle sehr reizvoll sind und gegenüber den Vorjahren trotz Namenswechsel zu «Davos X-Trails» identisch geblieben sind. Aber auch sie haben andere Namen erhalten: Der ehemalige K68 heisst neu «Diamond», ist 67,6 Kilometer lang und enthält einen Höhenunterschied von stolzen 2644 Metern. Höhepunkte sind unter anderem Dischmatal, Scalettapass, Panoramatrail und Sertigpass. Ob durch das Ducantal nach Monstein gerannt werden kann oder ob man wegen Felssturzgefahr eine Alternativstrecke benutzen muss, ist noch nicht definitiv klar. Die weiteren Läufe nennen sich «Gold» (43 Kilometer lang), «Silber» (23 Kilometer, von Klosters nach Davos) und «Bronze» (10 Kilometer). Ebenfalls wieder auf Programm steht das beliebte Kinderrennen, das am 29. Juli um 16 Uhr gestartet. Auch dafür kann man sich noch anmelden.gestartet. Auch dafür kann man sich noch anmelden.
Infos unter www.davos-xtrails.ch
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.