Winterstart ohne Schnee: So steht es um Brambrüesch, Grüsch-Danusa und Bergün
In Brambrüesch steht der Winterbetrieb weiterhin still. Wegen Schneemangels konnten die Skilifte bislang nicht öffnen. Dank Sonne und schönem Wetter nutzen aber viele Fussgängerinnen und Schneeschuhwanderer das Gebiet. Weil Brambrüesch rund die Hälfte des Umsatzes im Sommer erwirtschaftet, fallen die finanziellen Einbussen bisher weniger stark ins Gewicht.
Anders präsentiert sich die Lage im Skigebiet Grüsch-Danusa. Dort blieb die Gästezahl im Dezember deutlich unter dem langjährigen Schnitt. Zwar konnten vier Pisten eröffnet werden, darunter das Kinderland, doch der Schneemangel ist spürbar.
Auch in Bergün ist Kreativität gefragt. Dank grossem Zusammenhalt konnte die Schlittelpiste von Preda nach Bergün kurz nach Weihnachten geöffnet werden. Trotzdem liegen die Besucherzahlen aktuell rund 15 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt.
Insgesamt hoffen alle betroffenen Gebiete auf baldigen Schneefall, damit möglichst rasch der volle Winterbetrieb aufgenommen werden kann.