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«Den Teufel gibt es nicht. Er ist eine Wahnvorstellung»

Exorzismus boomt: Teufelsaustreibungen sind im Trend. Warum sind Menschen überzeugt, dass in ihnen der Dämon wirkt und ihr Leben negativ beeinflusst? Ist dieses Phänomen ernst zu nehmen oder handelt es sich dabei vielmehr um eine «psychische Störung»?  Redaktor Fabio Theus spricht mit Dr. Andres Schneeberger von den Psychiatrischen Diensten Graubünden. Für ihn ist klar: «Den Teufel gibt es nicht. Er ist eine Wahnvorstellung». In dem Gespräch nimmt Schneeberger zudem Stellung zu einem konkreten Fall. Es geht dabei um ein Bündner Maiensäss, in dem es zu einer sogenannten Häuserbefreiung gekommen war.