Lachs aus dem Glarnerland: 180-Millionen-Projekt in Mollis
Lachs ist der meistkonsumierte Fisch in der Schweiz. Obwohl er eigentlich einheimisch wäre, wird er fast immer importiert. Das soll sich ändern: Ruedi Ryf plant in Mollis die grösste Lachsfarm des Landes. Zwischen Autobahn und Bahnlinie sollen künftig bis zu 2500 Tonnen Lachsprodukte pro Jahr produziert werden.
Das rund 180 Millionen Franken teure Projekt setzt auf eine nachhaltige Fischzucht und nutzt unter anderem die Nähe zum Walensee. Die Lachseier sollen aus Island stammen. Neben der Produktion von Schweizer Lachs soll auch der Kanton Glarus wirtschaftliche Impulse und neue Arbeitsplätze erhalten.
Die Anlage soll Teil der Foodvalley-Strategie des Kantons werden, die Regionalität und Innovation im Lebensmittelbereich fördern will. Das Baugesuch liegt seit dem 10. Dezember bei der Gemeinde Glarus Nord. Ob das Projekt realisiert wird, entscheidet sich in den kommenden Monaten. Der Baustart ist frühestens für 2027 geplant.