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Mission erfüllt: Extremschwimmer schafft's in 8,5 Stunden nach Zürich

Es war die vierte Etappe seiner grossen Walensee-Linthkanal-Zürichsee-Querung. Der 24-jährige Freischwimmer Romano Mombelli ist am Donnerstag von Rapperswil nach Zürich geschwommen. Auf den 28 Kilometern trotzte er dem Regen und den Wellen.

Pascal
Büsser
Donnerstag, 20. Juli 2017, 17:34 Uhr Schwimmen

Romano Mombelli hatte sich Grosses vorgenommen. Der Solothurner Extrem-Freizeitsportler wollte von Walenstadt bis Zürich schwimmen. 90 Kilometer. In vier Tagen. Ohne Ruhetag. Am Donnerstagmorgen ist er am Hafenbecken von Rapperswil mit einem Begleitboot und fünf Betreuern zur letzten Etappe aufgebrochen. Vor dem Start fürchtete er nur das Wetter, wie er im Video erklärt (siehe unten).

Um 16.30 Uhr das Ziel erreicht

Knapp vor acht Uhr morgens schwamm er in Rapperswil los. 8:28 Stunden später ist er bei Sonnenschein im Hafen Enge aus dem Zürichsee gestiegen. Die letzte Etappe forderte vom 24-Jährigen nochmals alles ab. Gegenwind und Wellengang machten ihm vor allem in der ersten Hälfte bis Meilen zu schaffen. Doch der Germanistik-Student kämpfte sich durch. «Aufgeben war keine Option», sagt er. Dann kam der Regen und vertrieb den Wind. «Ab Herrliberg hatte ich sogar Rückendwind.» Um etwa 16.30 Uhr hat er den Hafen Enge erreicht. «Ich bin happy, aber auch erschöpft», sagt Mombelli im Ziel. Das verdiente Bier muss noch warten. «Erst muss ich mich mit Cola stabilisieren», erklärt der Ausdauersportler.

Nächstes Projekt: Ärmelkanal

Nach der Extrem-Challenge ist vor der Extrem-Challenge. Für 2018 schwirrt ihm die Durchquerung des Ärmelkanals durch den Kopf, wie er bereits vor der letzten Etappe sagte. Allerdings muss er dafür wieder auf Sponsorensuche gehen, um den Trip für sich und sein Begleitteam zu finanzieren. Die mindestens 34 Kilometer in oft rauer See würde er natürlich in einem Stück durchschwimmen.

Wie Romano Mombelli am Donnerstagmorgen gestartet ist, zeigt die Foto-Slideshow.

Hier kann das Schwimmexperiment von Romano Mombelli per Live-Tracker nachvollzogen werden.

Bilder vom See gibt es auf Twitter zu sehen.

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