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Der Autor ohne Internet

Mit einfachen und präzisen Worten nähert sich der Glarner Dichter Richard Knecht den Themen in seinen Büchern. Der 65-Jährige hat bisher drei Bücher veröffentlicht. Seine Texte handeln von der Vergänglichkeit, der Liebe und dem Tod.

Sasi
Subramaniam
Samstag, 20. April 2019, 04:30 Uhr Multimedia-Porträt

In seinen Gedichten und Miniaturen hält Knecht seinen Leserinnen und Lesern den Spiegel vor. Der Dichter ist kein Vielschreiber. «Für ein Gedicht von vier Zeilen brauche ich manchmal mehrere Tage», so Knecht.

Seit elf Jahren lebt er mit seiner Frau in Luchsingen. Nebst vielfältigen 
beruflichen Tätigkeiten verbrachte der Dichter mehrere Jahre auf Reisen. 
«Mit 55 habe ich mich pensionieren lassen, um als Dichter tätig zu sein. Und gleichzeitig verzichtete ich aufs Internet. Das heisst, ich benutze seit 2008 weder E-Mail, noch habe ich ein Smartphone. Dadurch habe ich immer Zeit. Ich schreibe entweder mit der Hand oder mit der Schreibmaschine», sagt Knecht.

Die Glarner Berge sind seine Heimat geworden, Schreiben ist seine Gegenwart 
und die Zukunft.

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