3:1-Sieg gegen Fribourg-Gottéron: Der HCD steht im Final des Spengler Cups
Der HC Davos bestritt am Dienstagabend gegen Fribourg-Gottéron den Halbfinal am Spengler Cup. Die Davoser setzten sich mit einem 3:1-Sieg durch und stehen am Mittwoch im Final. Dort treffen sie auf die U.S. Collegiate Selects.
Der HC Davos bestritt am Dienstagabend gegen Fribourg-Gottéron den Halbfinal am Spengler Cup. Die Davoser setzten sich mit einem 3:1-Sieg durch und stehen am Mittwoch im Final. Dort treffen sie auf die U.S. Collegiate Selects.
Das Spiel
Nach rund zwei Minuten wurde HCD-Goalie Luca Hollenstein ein erstes Mal geprüft. Patrik Nemeth zog von der blauen Linie direkt ab, scheiterte aber am Torhüter. Die ersten Minuten des Spiels waren insgesamt umkämpft, die Teams zeigten vollen Körpereinsatz. Als Yannick Frehner auf die Strafbank musste, wurde Hollenstein erneut getestet: Marcus Sörensens Schuss war für ihn aber kein Problem. Nach der Hälfte des ersten Drittels kamen die Davoser dann mit Luckas Frick zur ersten gefährlichen Chance. Sein Schuss aus dem Slot konnte trotz Abpraller nicht zum ersten Treffer genutzt werden. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts kamen die Westschweizer nahe an ein Tor ran: Maximilian Streule testete Hollenstein nahe vor dem Davoser Tor, während ein Teamkollege dem Torhüter die Sicht nahm. Der Goalie war aber mit der Fanghand zur Stelle.
Kurz nach der ersten Pause brachte Matej Stransky den HCD in Führung. Der Tscheche zog vor dem Slot ab und erwischte Goalie Reto Berra auf der rechten Seite zwischen der Fanghand und dem Beinschoner. Fribourg-Gottéron reagierte direkt: Christophe Bertschy kam aus der Distanz zur Schussmöglichkeit, Hollenstein war aber mit der Schulter dran. Als die Westschweizer dann zu einer Überzahlsituation (31.) kamen, nutzten sie dies zum Ausgleich aus. Lukas Frick lenkte dabei noch entscheidend ab. Tino Kessler (32.) kam dann dem nächsten Führungstreffer am nächsten, konnte den Abpraller von Klas Dahlbecks Schuss aber nicht erfolgreich verwerten. Rund sechs Minuten vor Ende des zweiten Drittels musste Hollenstein erneut eingreifen: Der Schuss von Henrik Borgström vom Bullypunkt aus kam aber zu direkt auf den Torhüter. Wenig später scheiterte Valentin Nussbaumer an Berra: Der Torhüter konnte den Puck noch entscheidend mit der Fanghand abdecken. Kurz vor der zweiten Pause erzielte Kessler das 2:1. Die Davoser gewannen das Bully und Ramsus Asplund bediente den Stürmer zum Führungstreffer.
Zu Beginn des letzten Drittels sah es ähnlich umkämpft aus, wie im ersten Abschnitt. Danach ging die Partie mehrheitlich hin und her. In der 47. Minute testeten die Westschweizer dann Hollenstein gleich zweimal, erfolgreich waren sie aber nicht (Julien Sprunger schoss übers Tor, Bertschy rechts am Goal vorbei). Daanch war Goalie Berra wieder einmal gefordert: Filip Zadina zog aus der Distanz ab, sein Schuss kam jedoch zu direkt auf den Torhüter, der freie Sicht hatte. In den letzten fünf Minuten des letzten Drittels ging es erneut viel hin und her, dabei scheitern Davyd Barandun und Frick mit Distanzschüssen am Westschweizer Goalie. Die Westschweizer nahmen kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den Torhüter raus, was Simon Ryfors zum 3:1 nutzte.
Die Top 3
Matej Stransky: Der Tscheche sorgte für das erste Tor des Spiels. Im ersten Drittel bezwang er Reto Berra mit einem Schuss aus dem Slot und ebnete den Weg zum Sieg.
Tino Kessler: Der Stürmer konnte immer wieder gefährliche Aktionen kreieren und sorgte kurz vor der zweiten Pause für den erneuten Führungstreffer für den HCD.
Luca Hollenstein: Immer wieder war der Torhüter entscheidend zur Stelle und sorgte dafür, dass es bei diesem einen Gegentreffer blieb. Seine Fangquote beläuft sich auf 95,24 Prozent (20 von 21 Schüssen hielt er).
Das gab zu reden
Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern wurde im ersten Drittel auch Armon Orlik entdeckt. Der Bündner Schwingerkönig verfolgte das Halbfinalspiel von einer Tribüne aus.
Ebenfalls anwesend war Annik Kälin. Die Bündner Siebenkämpferin und Olympia-Vierte von Paris war nach Schlusspfiff bei der Wahl der besten Spieler auf dem Eis.
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