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Weil Reusser nicht fit ist: Diese Bündnerin darf jetzt doch an die Olympischen Spiele

Aus drei wird vier: Zeitfahr-Spezialistin Elena Hartmann wird kurz vor den Olympischen Spiele in Paris nachselektioniert. Das steckt dahinter.

Roman
Michel
15.07.24 - 12:11 Uhr
Regionalsport
Vollgas Richtung Paris: Elena Hartmann erlebt ihre unverhoffte Olympia-Premiere.
Bild Gian Ehrenzeller / Keystone

Das Märchen von Elena Hartmann geht weiter. Kurz nach ihrem dritten Schweizermeistertitel im Zeitfahren wird die 33-jährige Spätstarterin aus Domat/Ems für die Olympischen Spiele aufgeboten. Und das bloss zwei Wochen vor dem Event. Der Grund: Hartmann ersetzt Olympia-Silbermedaillengewinnerin Marlen Reusser, die sich mit einem Virus herumschlägt. Das Zeitfahren der Frauen wird am Samstag, 27. Juli über die Bühne gehen. 

Hartmann überzeugte zuletzt nicht nur an den Schweizer Meisterschaften. Die Bündnerin klassierte sich am Giro d'Italia kurz darauf erstmals in den Top 10 auf der World Tour. 

Kurios: Hartmann ist nicht Vollprofi, arbeitet 20 Prozent als Polizistin bei der Kantonspolizei Zürich. Sie war lange ambitionierte Hobby-Triathletin, wechselte erst vor rund fünf Jahren auf das Rad. 

Die weiteren Olympiateilnehmer aus Graubünden sind Nino Schurter (Mountainbike), Annik Kälin und William Reais (beide Leichtathletik). 

Roman Michel ist Leiter Sport. Er arbeitet als Sportreporter und -moderator bei TV Südostschweiz. Weiter schreibt er für die gemeinsame Sportredaktion der Zeitung Südostschweiz und suedostschweiz.ch. Roman Michel studierte Journalismus und Organisationskommunikation und arbeitet seit 2017 für die Medienfamilie Südostschweiz. Mehr Infos

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