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Frau nach Auseinandersetzung in Kollektivunterkunft gestorben

Frau nach Auseinandersetzung in Kollektivunterkunft gestorben

In Büren an der Aare BE ist in der Nacht auf Sonntag eine Frau bei einer Auseinandersetzung in einer Unterkunft für asylsuchende Menschen tödlich verletzt worden. Der mutmassliche Täter, der Ehemann der verstorbenen Frau, konnte vor Ort festgenommen werden.

Agentur
sda
24.04.22 - 16:32 Uhr
Polizeimeldungen
Die Kantonspolizei Bern musste wegen einer Auseinandersetzung in Büren an der Aare ausrücken. (Archivbild)
Die Kantonspolizei Bern musste wegen einer Auseinandersetzung in Büren an der Aare ausrücken. (Archivbild)
KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Die Einsatzzentrale sei kurz nach 2.10 Uhr informiert worden, dass in der Kollektivunterkunft in Büren an der Aare eine Auseinandersetzung zwischen einem Ehepaar im Gang sei, teilte die Kantonspolizei Bern am Sonntag mit.

Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte fanden in einem Zimmer des Zentrums eine Frau mit schweren Verletzungen vor. Trotz sofortigen Rettungsmassnahmen der Einsatzkräfte musste wenig später der Tod der Frau festgestellt werden, wie es weiter hiess. Zur Identität der Verstorbenen bestünden konkrete Hinweise, die formelle Identifikation stehe noch aus.

Der mutmassliche Täter, der Ehemann der verstorbenen Frau, konnte laut Mitteilung vor Ort festgenommen werden. Er wies schwere Verletzungen an den Händen auf und wurde ins Spital gebracht. Der 42-jährige Mann afghanischer Nationalität werde verdächtigt, seine Frau angegriffen und ihr tödliche Verletzungen zugefügt zu haben.

Zur Betreuung der Betroffenen sei das Care Team des Kantons Bern aufgeboten worden. Zusätzlich standen zwei Ambulanzteams sowie zahlreiche Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern, darunter mehrere Spezialistinnen und Spezialisten der Kriminaltechnik und des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern, im Einsatz.

Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland wurde eine Untersuchung eingeleitet. Die Ermittlungen laufen, wie die Polizei weiter schrieb.

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