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Ehepaar wird von falscher Staatsanwältin getäuscht und verliert viel Geld

Am Donnerstag ist ein Ehepaar von einer angeblichen Mitarbeiterin einer Staatsanwaltschaft kontaktiert worden. Ihr ist es geglückt, das ältere Paar um mehrere Zehntausend Franken zu erleichtern.

Südostschweiz
29.07.22 - 11:36 Uhr
Polizeimeldungen
Schockanruf: Eine Person hat sich bei einem älteren Ehepaar als angebliche Mitarbeiterin einer Staatsanwaltschaft ausgegeben und das Ehepaar um mehrere Zehntausend Franken betrogen.
Schockanruf: Eine Person hat sich bei einem älteren Ehepaar als angebliche Mitarbeiterin einer Staatsanwaltschaft ausgegeben und das Ehepaar um mehrere Zehntausend Franken betrogen.
Symbolbild Freepic

Das ältere Ehepaar wurde am Donnerstag gegen 15 Uhr von einer Frau angerufen. Wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden heisst, hat diese Frau angegeben, von einer Staatsanwaltschaft zu sein und im Kontakt mit einem Richter zu stehen. Der Sohn des Ehepaars habe in Basel einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und befinde sich nun in Untersuchungshaft. Eine langjährige Gefängnisstrafe könne nur durch eine hohe Kaution abgewandt werden.

Das eingeschüchterte Ehepaar hob in der Folge Geld bei einer Bank ab und übergab dieses einem unbekannten Mann in der Stadt, heisst es weiter. Zudem sei es bei sechs weiteren Personen beim Versuch geblieben.

Einmal Polizist – einmal Staatsanwalt

Die Betrugsmasche ist laut Kantonspolizei immer dieselbe. Unter dem Vorwand, dass eine Verwandte oder ein Verwandter einen schweren Unfall gehabt habe, werden ältere Personen durch angebliche Polizisten oder Mitarbeitende einer Staatsanwaltschaft angerufen. Dabei werde von den Betrügern die Bezahlung von mehreren Zehntausend Franken gefordert. Um zusätzlichen Druck auf die älteren Personen auszuüben, werde das Gespräch mit Geräuschen von weinenden Personen im Hintergrund emotional verstärkt. Zudem werden die Opfer angewiesen, das Telefongespräch unter keinen Umständen zu unterbrechen. Selbstverständlich sei das alles Lug und Trug, so die Polizei.

«Selbstverständlich ist das alles Lug und Trug.»

– Zitiert aus Medienmitteilung, Kantonspolizei Graubünden

So kann man sich schützen

  • Man sollte in so Fällen misstrauisch sein. Die Polizei verlange nie telefonisch Bargeld.
  • Solche Anrufe sollten sofort beendet und die Polizei über die Notrufnummer 117 informiert werden.
  • Man sollte niemals Bargeld oder Wertsachen an eine unbekannte Person übergeben. Verschafft euch Gewissheit und kontaktiert direkt die Verwandtschaft.
  • Informiert ältere Personen in eurem familiären Umfeld über diese Betrugsmasche und diskutiert mit ihnen das richtige Verhalten bei solchen Anrufen.

(red)

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Das eingeschüchterte Ehepaar hob in der Folge Geld bei einer Bank ab .
Super und bei der Bank frägt keiner mal nach , warum, wieso ,weshalb soviel abgehoben wird.
Da sollten die Banken ebenfalls in die Pflicht genommen werden.

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