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Nach tödlichen Schüssen in Suhr AG: Partnerin in Klinik eingewiesen

Die 37-jährige Lebenspartnerin des Opfers der tödlichen Schüsse eines Polizisten in Suhr AG ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Laut Polizei hatte sie am Dienstagabend den Notruf gewählt und Drohungen ausgesprochen.

Agentur
sda
Mittwoch, 18. November 2020, 09:18 Uhr Suhr AG
Am Dienstagabend rückte die Kantonspolizei Aargau aus, nachdem die Partnerin des in Suhr erschossenen Mannes Drohungen ausgesprochen hatte. (Symbolbild)
Am Dienstagabend rückte die Kantonspolizei Aargau aus, nachdem die Partnerin des in Suhr erschossenen Mannes Drohungen ausgesprochen hatte. (Symbolbild)
KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Man sei mit mehreren Patrouillen ausgerückt und habe vorsorglich auch ein Team der Sondereinheit aufgeboten, bestätigte die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch entsprechende Medienberichte. Der Polizei sei es gelungen, die Frau zum Verlassen der Wohnung zu bewegen. Sie sei auf den Stützpunkt gebracht und dort ärztlich begutachtet worden.

Ein Kantonspolizist hatte am Montagabend in Suhr fünf Schüsse auf den 68-jährigen Partner der Frau abgegeben. Trotz Reanimationsversuchen starb der Mann vor Ort. Gemäss Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft war es zwischen ihm und Polizisten zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Dann sei der Mann mit einem Messer bewaffnet auf die Polizisten zugegangen.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung gegen den Polizisten, der die Schüsse abgefeuert hatte. Bei einer Schussabgabe der Polizei werde von Amtes wegen geprüft, ob diese verhältnismässig gewesen sei, schrieb die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft. Die Ermittlungen führt die Luzerner Polizei.

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