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Gleich drei Töffunfälle auf Bündner Strassen

In Graubünden ist es am Samstag zu drei Verkehrsunfällen gekommen, bei denen Töfffahrer involviert waren. Einer streifte bei einem brenzligen Überholmanöver ein Postauto, einer fuhr auf der A13 auf ein Auto auf und ein weiterer kollidierte gleich mit zwei Autos.

Südostschweiz
Sonntag, 13. September 2020, 11:55 Uhr Am Samstag

Die Kantonspolizei Graubünden und die Stadtpolizei Chur berichten von drei Töffunfällen, die sich am Samstag ereignet haben.

Bei einem ersten Unfall überholte ein Töfffahrer ein Postauto, obwohl ihm ein anderes Auto entgegenkam. Er musste ausweichen, streifte das Postauto und fuhr davon. Er war mit einer Töffgruppe gegen 15.15 Uhr von Malix kommend auf der Malixerstrasse abwärts unterwegs. Als letzter der Gruppe überholte er auf der Höhe des Pramatenwegs das Postauto – unmittelbar vor einer Linkskurve. Laut Stadtpolizei Chur kam ihm im selben Moment in der Kurve ein Auto entgegen. Um auszuweichen, machte er einen Schwenker nach rechts und touchierte das Postauto an der Fahrzeugfront.

Der Postautofahrer machte sofort eine Vollbremsung und der Töfffahrer konnte sich auf der Maschine halten, wie es weiter heisst. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, fuhr der Töfffahrer aber in Richtung Chur davon.

Bei dem brenzligen Manöver wurde niemand verletzt. Der Postautofahrer  und die Fahrgäste sind wohlauf. Am Postauto ist jedoch ein geringer Schaden entstanden.

Die Stadtpolizei Chur sucht nun nach Zeugen. Der Töfffahrer oder Personen, die den Vorfall beobachtet haben, sollen sich unter der Telefonnummer 081 254 53 00 melden.

Bei Auffahrunfall verletzt

Auch auf der A13 ist es am Samstagnachmittag zu einem Unfall gekommen. Ein Töfffahrer bemerkte zu spät, dass das Auto vor ihm abbremste. Er stürzte und verletzte sich leicht.

Gegen 14 Uhr ist es am Samstag auf der Autostrasse A13 zu einem Auffahrunfall gekommen. Ein Autofahrer mit ausländischem Kennzeichen war von Rothenbrunnen in Richtung Norden unterwegs. Auf der Gerade zwischen dem Isla-Bella-Tunnel und dem Plazzas-Tunnel musste er wegen des Verkehrs die Geschwindigkeit reduzieren, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt.

Ein Töfffahrer bemerkte die geringere Geschwindigkeit zu spät und bremste scharf ab. Der 39-Jährige stürzte und sein Töff rutschte in das Heck des Autos. Der Töfffahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt, wie es weiter heisst.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden und der Verkehr wurde während der Arbeiten auf der Unfallstelle über die Kantonsstrasse umgeleitet.

Zwei Autos gestreift

Ebenfalls zu einer Kollision gekommen ist es gegen 17.20 Uhr in Bergün. Ein Junglenker war mit seinem Töff auf der Albulastrasse vom Albulapass in Richtung Bergün unterwegs. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt, fuhren gleichzeitig zwei Autos in Richtung Engadin. Zwischen Preda und Bergün, auf der Höhe vom Campingplatz Albula, kam es zum Unfall.

In einer unübersichtlichen Rechtskurve streifte der Töfffahrer mit dem ersten Auto und stürzte. Nach der Kollision rutschte er mit dem Töff weiter und kollidierte seitlich mit dem zweiten Auto. Er wurde verletzt, vom Notarzt von Bergün betreut und mit der Rettung Mittelbünden ins Spital nach Chur gebracht. (rac)

 

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