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Mit wenig Aufwand schnelles Geld machen? Das ist gefährlich!

Wer online mit Aktien und anderen Finanzanlagen Geld machen will, sollte ein hohes Mass an Vorsicht walten lassen. Das haben offenbar mehrere Personen in letzter Zeit vernachlässigt, wie Anzeigen wegen Betrugs bei der Bündner Kantonspolizei zeigen.

Südostschweiz
24.02.20 - 04:30 Uhr
Blaulicht
Online-Finanzgeschäfte bergen oft das Risiko, betrügerisch genutzt zu werden. Vorsicht ist darum geboten.
Online-Finanzgeschäfte bergen oft das Risiko, betrügerisch genutzt zu werden. Vorsicht ist darum geboten.
PIXABAY

Mit Online-Wertanlage-Handel zum schnellen Geld? Klingt vielleicht verlockend, aber es ist Vorsicht geboten. In letzter Zeit sind bei der Kantonspolizei Graubünden mehrere Anzeigen von Personen eingegangen, die bei vermeintlichen Online-Geschäften betrogen wurden, wie die Polizei mitteilt. Dabei wurden Beträge bis zu mehreren Hunderttausend Franken gestohlen.

Die Masche der Betrüger ist immer ähnlich. Geködert werden mögliche Opfer mit vermeintlich lukrativen Geldanlagen in Aktien, Optionen oder Krypto-Währungen, die schnelle und hohe Gewinne versprechen. Zunächst muss man ein Konto bei den angeblichen Dienstleistern erstellen und Investitionsgelder überweisen. Oft erhält man nach einiger Zeit einen vermeintlichen Dividenden-Gewinn oder eine Rendite ausbezahlt, um das Vertrauen zu stärken. Investiert man danach weitere, oft höhere Beträge, brechen die Betrüger den Kontakt ab und das Geld ist weg. (ofi)

Die Kantonspolizei nennt eine Reihe von Tipps, wie man sich vor solchen Betrügern schützen kann:

  • Anbieter überprüfen, keine Investitionen mit Unbekannten
  • Hohe Renditen bedeuten auch hohes Risiko
  • Keine Anlagen unter Zeitdruck tätigen
  • Sich nicht von geschicktem Marketing blenden lassen
  • Fragen Sie sich, wohin Sie sich wenden können, wenn Probleme auftreten
  • Recherchieren Sie im Internet, eventuell liegen bereits Warnmeldungen zum Anbieter vor
  • Nur Geldanlagen tätigen, die man auch versteht
  • Sprechen Sie mit Vertrauenspersonen oder Branchenkennern
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