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Zugentgleisung Bonaduz: Der Weg ist wieder frei

Am Montagnachmittag sind auf der Bahnstrecke zwischen Reichenau-Tamins und Thusis drei Güterwägen entgleist und umgekippt. Die Strecke zwischen Reichenau-Tamins und Thusis der RhB bleibt bis 16 Uhr gesperrt.

Südostschweiz
Dienstag, 05. November 2019, 11:28 Uhr Güterzug bei Bonaduz

Kurz nach 16 Uhr sind am Montagnachmittag auf der Strecke Reichenau-Tamins bis Thusis Teile eines Zugs entgleist. Zwischen Rhäzüns und Bonaduz, bei der Einfahrt zum Bahnhof Bonaduz, sind drei Wagen eines Güterzuges umgekippt. Wie die Rhätische Bahn in einer Mitteilung am Montagabend schreibt, sind zwei mit Schotter beladene Wagen ganz umgekippt, ein Flachwagen halb. Wie die RhB mitteilt. wurden die Wagen noch in der Nacht geborgen und abtransportiert. Die Arbeiten gehen gut voran. Zurzeit werden die Gleise repariert

Es verkehren Bahnersatzbusse zwischen Chur und Thusis. Reisende vom und ins Engadin werden von der Bahn gebeten, via Vereinalinie zu reisen.

LESERREPORTER/NOAH PEER

Ab 16 Uhr kann die Strecke für den Zugverkehr wieder freigegeben werden. Die ersten durchgehenden Züge sind:

 

  • S 2 1563 Chur Richtung Thusis, Abfahrt in Chur um 15.48 Uhr
  • S 2 1568 Thusis Richtung Chur, Abfahrt in Thusis um 16.36 Uhr
  • S 1 1525 Schiers Richtung Rhäzüns, Abfahrt in Schiers um 15.31 Uhr
  • S 1 1522 Rhäzüns Richtung Schiers, Abfahrt in Rhäzüns um 16.32 Uhr
  • IR 1153 Chur – St. Moritz, Abfahrt in Chur um 15.58 Uhr
  • IR 1152 St. Moritz – Chur, Abfahrt in St. Moritz um 15.02 Uhr

(so)

LESERREPORTER NOAH PEER

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Leider wird nichts über die Ursache dieses Unfalles erwähnt. Als direkter Anwohner habe ich öfters festgestellt, dass etliche Züge (Tendenz steigend) ziemlich schnell durch Bonaduz fahren. Die Unfallstelle befindet sich in der Nähe einer scharfen Kurve, wo das Trassee dann die Bahnhofsgerade verlässt und in Richtung Rhäzüns fährt ( oder die Rhäzünsergerade verlässt und in die Bahnhofsgerade Bonaduz einfährt, je nach Fahrtrichtung. Dieser Teil der Strecke vor dem Bonaduzer Bahnhof ( oder vor der Hauptstrassenunterführung) ist in keiner Weise geschützt - keine Abschrankung, keine Schutzmauer o.ä. Der sich auf die parallel verlaufende Bahnstrasse befindende Fussgänger könnte von einem solchen Unfall direkt betroffen werden. Und wenn due Wagons ein paar meter weiter umgekippt wären, hätte man wohl die unter der Unterführung fahrenden Autos aus dem Schotterberg ausgraben müssen. Kein schöner Gedanke - und nicht zu denken, was passiert wäre, wenn ein Wagon von der Brücke samt Ladung auf die Hauptstrasse gefallen wäre. Da müssen sowohl RhB wie auch die Gemeinde und der Kanton über die Bücher gehen, um Sicherheit für die Bewohner zu gewährleisten. Auch auf der Kantonsstrasse passieren immer wieder Unfälle, die durch eine Herabsetzung der Geschwindigkeit vermieden werden könnten. Oder wartet man damit, bis es Tote gibt?