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Zu breit, zu hoch und zu schwer

Ein Sattelschlepper blockierte gestern den Albulapass für mehrere Stunden. Auslöser war ein technischer Defekt. Der rumänische Fahrer missachtete allerdings auch jegliche Höhen-, Breiten-, und Gewichtsbeschränkungen.

Südostschweiz
Samstag, 03. August 2019, 11:16 Uhr Albula wieder geöffnet
Nichts geht mehr: Gleich mehrere Beschränkungen hat der rumänische Lenker missachtet.
KANTONSPOLIZEI GRAUBÜNDEN

Der 34-jährige Rumäne war für ein Schweizer Transportunternehmen unterwegs von Tiefencastel über den Albulapass nach St. Moritz. Vor dem Albulapass ignorierte der Lenker die mehrfach ausgeschilderten Signalisationen bezüglich der maximal erlaubten Höhe und Breite für über den Albula. Zusätzlich lag das Gewichts des Sattelschleppers über dem maximal erlaubten Gewicht von 18 Tonnen. Als wäre dies nicht schon genug, verstiess der Lastwagenfahrer auch noch gegen das Anhängerverbot.

Kurz vor 17 Uhr setzte ein technischer Defekt den Lastwagen in Preda ausser Gefecht und blockierte die Albulastrasse. Der ortsunkundige Chauffeur gab zu Protokoll strikt nach Navigationssystem gefahren zu sein.

Erst rund drei Stunden später konnten die wartenden Autofahrer durch die Kantonspolizei Graubünden am defekten Fahrzeug einspurig vorbeigeleitet werden. Nachdem der Lastwagen abgeschleppt wurde, konnte die Albulastrasse gegen 23 Uhr wieder geöffnet werden. Der Chauffeur musste ein Bussendepot in der Höhe von 1000 Franken leisten.

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Dem Chauffeur sollten alle Mehrkosten für das Umfahren der blockierten Strasse aufgedonnert werden.
Ich frage mich schon, ob wir in GR nicht die Kapazitäten gehabt hätten, das Baumaterial zu überführen. Aber es kann einfach nicht billig genug sein.