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Fünf Verletzte: Militärfahrzeug donnert in zwei Autos

Auf der A13 hat sich am Montagmorgen ein Verkehrsunfall ereignet. Mehrere Personen wurden verletzt, darunter ein eineinhalbjähriges Kind. Der Verkehr musste während mehrerer Stunden umgeleitet werden.

Südostschweiz
Montag, 08. Juli 2019, 13:04 Uhr Auf A13

Ein 20-Jähriger fuhr am Montag um 09.25 Uhr in Begleitung eines 19-Jährigen mit einem Militärfahrzeug mit Anhänger auf der Autostrasse A13 von Rothenbrunnen in Richtung Chur. Auf einer Geraden überquerte seine Fahrzeugkomposition nach ersten Erkenntnissen die Sicherheitslinie und kollidierte auf der Gegenfahrspur mit dem Auto eines 36-Jährigen. Das Militärfahrzeug kollidierte laut Kantonspolizei Graubünden mit einem weiteren Auto aus der Gegenrichtung und kam zum Stillstand. Der Anhänger wurde auf die rechte Seite überschlagen.

Eingeklemmter Lenker

Der 36-jährige Autolenker wurde eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Seine 31-jährige Beifahrerin und ein eineinhalbjähriges Kind sowie der Fahrer und der Beifahrer des Militärfahrzeugs wurden leicht verletzt. Zwei Ambulanzteams und eine Regacrew versorgten die fünf Verletzten. Nachdem die Strassenrettung der Feuerwehr Chur den eingeklemmten Fahrer aus dem Fahrzeug geborgen hatte, wurde er ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen. Die Frau und das Kind wurden ebenfalls ins Kantonsspital und die beiden Militärangehörigen ins Spital nach Thusis transportiert.

Arbeiten auf der Unfallstelle und Unfallfolgen

Bei dem Unfall standen die Strassenrettung Chur, ein Ambulanzteam der Rettung Chur, ein Ambulanzteam des Spitals Thusis, die Militärpolizei und mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Graubünden im Einsatz. Der Verkehr wurde während rund drei Stunden über die Italienische Strasse H13 umgeleitet. Die stark beschädigte militärische Fahrzeugkomposition sowie das total beschädigte Auto wurden aufgeladen und abtransportiert. Am dritten Fahrzeug entstand ein Sachschaden von einigen tausend Franken. (so)

 

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