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Plötzlich hiess es im Tunnel: Halt!

In der Nacht auf Sonntag hat die Kantonspolizei St. Gallen auf der Walenseeautobahn eine Grosskontrolle durchgeführt. Im Raischibentunnel zwischen Ziegelbrücke und Chur wurden 120 Fahrer auf ihre Fahrfähigkeit überprüft. Und nicht alle durften weiterfahren.

Südostschweiz
Sonntag, 16. Juni 2019, 09:28 Uhr Grosskontrolle
Die Kantonspolizei St. Gallen kontrollierte im Raischibentunnel 120 Fahrzeuglenker.
KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Von 120 kontrollierten Verkehrsteilnehmer wurden drei als fahrunfähig eingestuft. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen verfügte bei den ihnen eine Blut- und Urinprobe. Der Führerausweis wurde ihnen abgenommen. Einem 54-Jährigen wurde zudem nach einem Atemalkoholtest mit zu hohem Resultat die Weiterfahrt für fünf Stunden untersagt. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntag mit.

Daneben konnte auch ein 50-jähriger Autofahrer angehalten werden, der trotz Entzug des Führerausweises mit seinem Auto unterwegs war. Weiter war ein Fahrzeug in nicht betriebssicherem Zustand und eines ohne Versicherungsschutz unterwegs, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die fehlbaren Verkehrsteilnehmenden werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.

Die Kantonspolizei St. Gallen führte auf der Walenseeautobahn eine Grosskontrolle durch. KANTONSPOLIZEI ST. GALLEN

Weiter mussten bei der zweieinhalbstündigen Kontrolle im Raischibentunnel auf der Walenseeautobahn zwei Ordnungsbussen wegen dem Mitführen von nicht gesicherten Kindern, zwei Ordnungsbussen wegen nicht getragenen Sicherheitsgurten von Mitfahrenden und eine Ordnungsbusse wegen fehlender Autobahnvignette ausgestellt werden.

Das Grenzwachtkorps stellte zudem drei Verstösse gegen das Zollgesetz fest. Gefunden wurde nicht verzolltes Fleisch, Olivenöl und Spirituosen.

Zudem konnten drei Personen angehalten werden, die im Fahndungssystem ausgeschrieben waren.

Die Grosskontrolle fand in der Nacht auf Sonntag zwischen 22.45 und 1.15 Uhr im letzten Walenseetunnel auf der A3 statt. Beteiligt waren neben der Kantonspolizei St. Gallen weitere Polizisten aus dem Ostschweizer Polizeikonkordat und dem Grenzwachtkorps. (so)

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