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Mann brettert mit 202 Stundenkilometer in Polizeikontrolle

Einen Raser und über 200 Temposünder hat die Kantonspolizei Graubünden zusammen mit zahlreichen Kollegen aus verschiedenen Kantonen bei einer Grosskontrolle auf der A13 registriert.

Südostschweiz
Mittwoch, 08. Mai 2019, 12:22 Uhr 4000 Franken Depot

Manipulierte Fahrzeuge, schlecht gesicherte Ladungen und über 200 Geschwindigkeitsübertretungen – das ist die Bilanz einer mehrstündigen Grosskontrolle der Polizei auf der A13 zwischen Chur und Landquart am Dienstagabend. Die Kontrollen fanden im Rahmen eines Polizeiweiterbildungskurses statt und neben der Kantonspolizei Graubünden waren Beamte aus mehreren weiteren Kantonen und aus dem Fürstentum Liechtenstein im Einsatz, wie die Kantonspolizei Graubünden am Mittwoch mitteilt. Der extremste Fall: ein Italiener raste mit einer Nettogeschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern über die Autobahn.

Dem Mann wurde sein Führerausweis auf der Stelle aberkannt, das Fahrzeug wurde sichergestellt und er musste ein Depositum von 4000 Franken hinterlegen. Insgesamt massen die Polizisten über 200 Geschwindigkeitsübertretungen. Davor wurden auf den Rastplätzen Apfelwuhr Kontrollen mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik durchgeführt, wie die Kapo weiter mitteilt. Auf der Nordspur wurden primär schwere Motorfahrzeuge kontrolliert, auf der Südspur Personenwagen und Motorräder.

Neben den Polizeibeamten standen auch Fachleute der eidgenössischen Zollverwaltung und des Strassenverkehrsamtes Graubünden im Einsatz. Die Kontrollen dauerten rund drei Stunden und verursachten zeitweise Rückstaus von mehreren Kilometern.

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Geblitzt wurde mit einem mobilen Gerät und zwar erst ca 1km NACH der Grosskontrolle. Wer da also mit einer gewissen Wut im Bauch davon fuhr, kam folglich nicht weit. Eine ganz schön perfide Methode um die Kassen zu füllen aber heutzutage muss man halt mit allem rechnen