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Das Untervazer Bein gehörte einer Deutschen

In Untervaz wurde Ende Juli auf einer Weide ein verwester menschlicher Unterschenkel gefunden. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden haben die Ermittlungen aufgenommen und können erste Ergebnisse präsentieren.

Südostschweiz
Montag, 03. September 2018, 10:24 Uhr Erste Ermittlungserfolge

Ende Juli wurde in Untervaz ein grausiger Fund gemacht; ein menschliches Bein. Nun ist klar, dass das Bein zu einer 39-jährigen Deutschen gehört. Sie wurde seit August 2017 im Raum Stuttgart vermisst. Sie war damals in psychisch verwirrtem Zustand, wie die Kantonspolizei Graubünden in einer Mitteilung vom Montagmorgen schreibt. Dies konnte in Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden und der Staatsanwaltschaft ermittelt werden. Bis zum Vorliegen weiterer Ermittlungsergebnisse erfolgen keine Auskünfte, wie die Polizei weiter schreibt.

Der Fall hatte schweizweit für Aufregung gesorgt. Die Polizei hatte zunächst nicht von sich aus kommuniziert und in der Folge machten grauslige Gerüchte die Runde. Mitte August vermeldete die Polizei dann, dass das Bein zu einer Frau gehörte, welche rund 168 cm gross war. Damals hiess es, dass sie bereits seit einigen Wochen bis Monaten tot sein musste. (so)

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