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Italienischer Jäger kommt bewaffnet in die Schweiz

Im Misox ist es zu einem Zwischenfall mit einem italienischen Jäger gekommen. Am Samstagmorgen fiel er einem Jagdaufseher auf als er die Schweizer Grenze passierte. Der Wildhüter alarmierte die Polizei.

05.11.17 - 12:45 Uhr
Blaulicht
Jagd Jäger Waffe Gewehr
Ein italienischer Jäger hat im Misox einen Blick zu viel über die Schweizer Grenze geworfen.
SYMBOLBILD YANIK BÜRKLI

Ein bewaffneter italienischer Jäger ist am Samstag von der Kantonspolizei Graubünden angehalten und befragt worden. Wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei heisst, hat der Italiener beim Passo del Balniscio auf Gebiet der Gemeinde Mesocco mit einer Schusswaffe die Schweizer Grenze passiert.

Aufgefallen war dies einem Jagdaufseher, der in grosser Höhe eine Inspektion durchführte. In der Annahme, dass er Schweizer Wild erlegen wollte, näherte sich der Wildhüter dem Italiener und hielt ihn an. Darauf alarmierte er die Polizei. Diese nahm den 48-Jährigen in Gewahrsam.

Der Italiener habe daraufhin in seiner Aussage bestätigt, dass er sich zu Jagdzwecken in die Schweiz begab. Offenbar wollte er eine verwilderte Ziege abschiessen, die einem Freund gehörte. Er sei offenbar überzeugt gewesen, korrekt zu handeln.

Das sieht die Kantonspolizei anders und hat das Gewehr des Italieners auf Order des  beschlagnahmt. Gegen den Fehlbaren hat die Polizei wegen Verstössen gegen das Waffen- und das Jagdggesetz eine Untersuchung eingeleitet.  Er wurde inzwischen auf Kaution wieder entlassen.

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