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Ein teures Ausweichmanöver

Bei einem Ausweichmanöver hat ein Autofahrer am Sonntag am Flüelapass einen Ferrari stark beschädigt. Er war in einer Gruppe unterwegs und blieb beim Unfall unverletzt.

Südostschweiz
18.10.17 - 11:31 Uhr
Blaulicht

Weil er laut eigenen Angaben einem entgegenkommenden Auto ausweichen musste, ist am Sonntag um 10.30 Uhr ein Ferrarifahrer bei Susch in zwei Tafeln gekracht. Wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage bestätigte, war der 52-jährige Lenker eines Ferraris GTO mit zwei weiteren Ferrarifahrern unterwegs von Susch Richtung Flüelapass.

Nach dem Ausweichmanöver kam der Ferrari von der Strasse ab, überfuhr zwei Kurvenleitsignale (eines davon sieht man unter dem Auto) sowie einen Leitpfosten. Verletzt wurde beim Unfall niemand. Das mehr als 350'000 Franken teure Fahrzeug erlitt zwar keinen Totalschaden, wurde aber erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.

2010 präsentierte Ferrari mit dem 599 GTO (für Gran Turismo Omologato) ein auf 599 Exemplare limitiertes Sondermodell. Nach Unternehmensangaben ist es der bisher schnellste Strassen-Ferrari. Er hat einen V12-Motor, 670 PS und beschleunigt in 3,35 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit mehr als 335 km/h angegeben.

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