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GLP-Präsident warnt vor der «Chaos-Initiative»

GLP-Parteipräsident Jürg Grossen hat sich am Samstag vor den Delegierten warnend zur der «10-Millionen-Schweiz-Initiative» geäussert. Ohne ausländische Arbeitskräfte würden Spitäler und Pflegeheime nicht mehr funktionieren.

Agentur
sda
18.04.26 - 12:35 Uhr
Politik
Der Parteipräsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen (links) und die Vize-Präsidentin Celine Weber an der Delegiertenversammlung der GLP Schweiz im Burgbachsaal in Zug.
Der Parteipräsident der GLP Schweiz, Jürg Grossen (links) und die Vize-Präsidentin Celine Weber an der Delegiertenversammlung der GLP Schweiz im Burgbachsaal in Zug.
Keystone/URS FLUEELER

Grossen betonte im Burgbachsaal in Zug den drohenden Mangel an Pflegepersonal und Ärztinnen im Gesundheitswesen und sieht in einem Ja zur «10-Millionen-Schweiz-Initiative» die Gefahr von Chaos, weshalb er sie als «Chaos-Initiative» bezeichnete.

Am 14. Juni entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über die von der SVP lancierte Volksinitiative «Keine-10-Millionen-Schweiz» sowie über eine Änderung des Zivildienstgesetzes. Erstere will die Zuwanderung aus dem Ausland begrenzen, sodass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 zehn Millionen nicht überschreitet. Die zweite Vorlage zielt darauf ab, den Wechsel von der Armee zum Zivildienst zu erschweren.

Die Delegierten fassen am Samstag ihre Parolen. Gemäss Programm debattieren sie zudem über die vom Parlament gelockerten Waffenexportregeln.

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