Zürcher KESB sollte laut GPK Kommunikation verbessern
Die Kindes-und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) im Kanton Zürich haben sich bewährt, sollten aber ihre Kommunikation verbessern. Zu diesem Schluss kommt die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Kantonsparlaments nach einer Überprüfung, wie sie am Donnerstag mitteilte.
Die Kindes-und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) im Kanton Zürich haben sich bewährt, sollten aber ihre Kommunikation verbessern. Zu diesem Schluss kommt die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Kantonsparlaments nach einer Überprüfung, wie sie am Donnerstag mitteilte.
Zürich. – Die Abklärungen hätten ergeben, dass die KESB funktionsfähig und die gesetzten Ziele mehrheitlich erreicht worden seien, heisst es in der Mitteilung. Verbesserungspotenzial bestehe insbesondere bei der Kommunikation zwischen den beteiligten Stellen.
Die Überprüfung der KESB erfolgte im Rahmen des Jahresprogramms der GPK schon vor dem zweifachen Tötungsdelikt von Flaach ZH am Neujahrstag. Eine Mutter erstickte damals ihre beiden kleinen Kinder. Allem Anschein nach war die Tat Folge eines Konflikts mit der zuständigen KESB, welche die Kinder vorübergehend in einem Heim platziert hatte.
Die Ergebnisse einer von der Justizdirektion in Auftrag gegebenen Untersuchung zu diesem Fall stehen noch aus. (sda)
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