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«Wenn die Brücke länger wird, wird es nie günstiger»

«Wenn die Brücke länger wird, wird es nie günstiger»

Die Bündner Regierung hält an der St. Luzi­brücke fest – muss aber laut dem Bundesgericht jetzt nochmals über die Bücher.

Südostschweiz
vor 7 Jahren in
Visualisierung der geplanten St. Luzibrücke.

Chur. – Die geplante Querverbindung der Schanfiggerstrasse mit der Malixerstrasse via St. Luzibrücke dürfte noch etwas auf sich warten lassen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von sechs Anwohnern gutgeheissen, wonach weiter talaufwärts ge­legene Varianten zu prüfen seien.

Was heisst das für das Projekt St. Luzibrücke? Neben der bestehenden Variante müssten nun auch zwei oder drei Alternativen «in hinreichender Tiefe» ausgearbeitet werden, ­sagte der zuständige Regierungsrat Mario Cavigelli auf Anfrage. Und ­solche Abklärungen seien «kein Werk, das innert weniger Monate nachgeholt werden kann». Am Projekt einer Hochbrücke werde aber festgehalten.

Bundesbeiträge auf der Kippe

Die bisherige Variante entspreche der technisch und finanziell günstigsten Lösung, sagte Cavigelli. So könne eine andere Linienführung wohl den ­Anliegen der Anwohner entgegenkommen, aber «wenn die Brücke 200 oder 300 Meter länger wird, wird es nie günstiger». Sollte sich eine teurere Variante durchsetzen, dürften jedoch die ohnehin geringen Aussichten auf eine Aufnahme ins Agglomerationsprogramm des Bundes – und somit Bundes­beiträge – weiter verdüstern, wie Cavigelli bestätigte. (gmd)

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