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US-Militär tötet angebliche Drogenschmuggler in der Karibik

Das US-Militär hat erneut ein Boot von mutmasslichen Drogenschmugglern in der Karibik angegriffen.

Agentur
sda
05.05.26 - 10:04 Uhr
Politik
ARCHIV - Kampfflugzeuge vom Typ Lockheed Martin F-35B der US-Marines fliegen über die Roosevelt Roads Naval Station. Foto: Kendall Torres Cortés/dpa
ARCHIV - Kampfflugzeuge vom Typ Lockheed Martin F-35B der US-Marines fliegen über die Roosevelt Roads Naval Station. Foto: Kendall Torres Cortés/dpa
Keystone/dpa/Kendall Torres Cortés

Dabei seien zwei Männer ums Leben gekommen, teilte das für die Region zuständige US-Regionalkommando Southcom in einer Mitteilung auf der Plattform X mit. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste sei das Boot auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen und in Drogenschmuggel involviert gewesen. Die Angaben des US-Militärs liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Auf Anordnung von Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im östlichen Pazifik an, mit denen angeblich Drogen in die USA geschmuggelt werden sollen. Die Vereinigten Staaten haben ein grosses Drogenproblem, für das sie ausländische Schmuggler verantwortlich machen. Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

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