Kandidatinnen und Kandidaten für den Schulrat
Im Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Davoser Schulrat.
Im Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Davoser Schulrat.
«Ein zeitgemässes und integratives Bildungssystem fördern»
Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Aufgabe des Schulrates?
Persönlich betrachte ich die vorrangige Aufgabe des Schulrats darin, die Kommunikation mit den relevanten Akteuren im Davoser Bildungssystem zu fördern. Als Bindeglied zwischen Schule, Lehrkräften, Erziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern, der Gemeinde sowie anderen wichtigen Partnern sehe ich den Schulrat in der einzigartigen Position, Vertrauen und Fortschritt im Bildungssystem zu fördern. Zusammen mit der Volksschule Davos möchte ich einen Bildungsort stärken, in dem die Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler gleichermassen ihre individuellen Potenziale entfalten und entwickeln können.
Mit welchen Massnahmen möchten Sie die Bildungslandschaft Davos stärken?
Für mich steht der enge Austausch und die Einbeziehung der Lehrpersonen, Erziehungsberechtigten und Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt, um eine wertschätzende und unterstützende Bildungskultur zu fördern. Ich sehe die Weiterentwicklung der digitalen Bildung und die effektive Nutzung digitaler Lehrmittel und Technologien als entscheidend an, um die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der modernen, digitalen Welt vorzubereiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt für mich in der Vermittlung von Umweltbewusstsein und in zeitgemässen schulergänzenden Kinderbetreuungsstrukturen. Darüber hinaus halte ich die enge Zusammenarbeit und Einbindung lokaler Unternehmen in das Bildungssystem für essenziell, um die berufliche Bildung zu stärken und transparente Einblicke in Praktika und Ausbildungsmöglichkeiten in Davos zu bieten.
Weshalb sind Sie die richtige Person für den Schulrat?
Als Mutter und Bürgerin von Davos setze ich mich aktiv für eine hochwertige Bildung unserer Kinder und Jugendlichen ein. Nach 16 Jahren in Davos habe ich die positiven Entwicklungen und Herausforderungen des Schulsystems hautnah miterlebt. Die bisherigen Fortschritte sind ausschlaggebend und bieten Raum für weitere Verbesserungen. Meine langjährige Erfahrung als Führungsperson im Gesundheitswesen hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, klare Ziele zu setzen und effiziente Strategien zu entwickeln, um Erfolg zu haben. Im Schulrat möchte ich dazu beitragen, eine innovative Planung und Umsetzung anzustossen und zu realisieren, um ein zeitgemässes und integratives Bildungssystem zu fördern.
«Mein Wissen sachlich und objektiv in den Schulrat einbringen»
Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Aufgabe des Schulrates?
Die wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der personellen Ressourcen für sämtliche Aufgaben des Schulbetriebs. Der schweizweite Lehrermangel kann auf die Qualität einer Schule einen Einfluss haben. Die Schule Davos muss deshalb ein attraktiver Arbeitgeber sein und das gelingt nur mit einem Schulrat der zusammen mit der operativen Führung auf dieses Ziel hinarbeitet. Der Schulrat muss die definierten Ziele laufend überwachen, Chancen und Risiken zeitnah erkennen und diese rollend in der Entwicklung berücksichtigen.
Mit welchen Massnahmen möchten Sie die Bildungslandschaft Davos stärken?
Die Lernziele in der obligatorischen Schule sind kantonal vorgespurt. Potenzial sehe ich in den Projektarbeiten, die im Verantwortungsbereich der Lehrerschaft liegen und durch den Schulrat wertschätzend zu unterstützen sind. Es gibt viele wertvolle private Bildungsstätten, die das Angebot erweitern und die ausserhalb des Zuständigkeitsgebietes des Schulrates aktiv sind. Mir ist es wichtig, dass neugeschaffene Raumangebot effizient zu nutzen. Es ist zu klären, ob das Raumangebot der Schulen noch Reserven hat, um eventuelle Weiterbildungen im Erwachsenenbereich einzugliedern. Meine Überlegungen zu den Massnahmen zielen darauf ab, dass ein Kind motiviert zur Schule geht. Ein Paar Gedanken dazu sind: Die Einführung neuer Unterrichtsformen ermöglichen sowie die zeitaufwendigen administrativen Prozesse zu hinterfragen und auf das Nötigste einzuschränken, damit die Lehrerschaft einen grösseren Teil ihrer wertvollen Zeit der Unterrichtsvorbereitung widmen kann.
Weshalb sind Sie die richtige Person für den Schulrat?
Ich bin in Davos aufgewachsen und kenne die sozialen und kulturellen Gegebenheiten in der Gemeinde. Meine drei Kinder haben alle in Davos die obligatorischen Schulen absolviert. In diesen über zehn Jahren voller Erlebnisse im Schulbereich konnte ich selber viel lernen und bin bereit, die Herausforderung als Mitglied des Schulrats anzunehmen. Ich sehe mich als erfahrenen Elternteil, der sein Wissen sachlich und objektiv in den Schulrat einbringen möchte. Zudem habe ich mich in der Berufswelt laufend weitergebildet, war in der Lehrlingsausbildung aktiv und bin im Nebenamt Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Chur.
«Die Tagesbetreuung der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen»
Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Aufgabe des Schulrates?
Die Schulräte sind ein Bindeglied von der Schulbehörde zur Davoser Politik. Sie unterstützen die Führung einer modernen Schule, dass diese zukunftsorientiert geführt werden kann, um die Kinder auf ihren weiteren Lebensweg optimal vorzubereiten.
Mit welchen Massnahmen möchten Sie die Bildungslandschaft Davos stärken?
Es gilt Strukturen, Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu schaffen, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen und den Eltern entgegenkommen. Aufgrund der heute vorherrschenden und verbreiteten Familienstrukturen ist die Tagesbetreuung der Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen.
Weshalb sind Sie die richtige Person für den Schulrat?
Mit meiner ruhigen, zielorientierten, bodenständigen Persönlichkeit kann ich mich auch in Zukunft positiv in dieses Gremium einbringen.
«Für die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie»
Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Aufgabe des Schulrates?
Der Schulrat ist die strategische Führungsebene der Volksschule Davos, welche auch als Aufsichts- und Rekursinstanz dient und sich für die wichtige Weiterentwicklung der Volksschule einsetzt. Damit ist der Schulrat ein wichtiges Bindeglied zwischen Politik (Finanzkompetenzen) und Schulleitung (operative Führung).
Mit welchen Massnahmen möchten Sie die Bildungslandschaft Davos stärken?
Mir ist es sehr wohl bewusst, dass es nicht immer einfach ist, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Wir setzen uns mit den Angeboten Tagesschule, Mittagstisch und Ferienbetreuung für die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ein. Der Erwerb von digitalen Kompetenzen wird immer wichtiger, dabei ist es wichtig, dass die Volksschule Davos weiterhin fortschrittlich unterwegs ist.
Weshalb sind Sie die richtige Person für den Schulrat?
Als bisherige Schulrätin darf ich auf sechs Jahre Erfahrung zurückschauen und bin bereit, mein erworbenes Wissen und die Erfahrungen einzubringen und damit auch Kontinuität im Schulrat sicherzustellen. Ich rede nicht lange um den heissen Brei, handle überlegt und zielorientiert. Mein Fokus liegt auf einer guten Schulbildung, da die Kinder mir sehr am Herzen liegen.
«Kenne die Wünsche und Bedürfnisse der Schüler»
Was ist Ihrer Meinung nach die wichtigste Aufgabe des Schulrates?
Die wichtigste Aufgabe des Schulrats ist die Leitung und Organisation der Schule, damit für Angestellte und Schüler bestmögliche Voraussetzungen geboten werden können. Die kantonale und lokale vorgegebene Ausrichtung der Schule soll dabei modern und zeitgemäss umgesetzt werden, damit die Schüler bestmöglich auf weitere Ausbildungen oder den Berufsalltag vorbereitet werden können.
Mit welchen Massnahmen möchten Sie die Bildungslandschaft Davos stärken?
Ich möchte mich für eine offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten einsetzten und eventuelle Probleme effektiv und speditiv zusammen angehen.
Weshalb sind Sie die richtige Person für den Schulrat?
Als Geschäftsführer eines familiengeführten KMUs kann ich meine Erfahrung im Geschäftsleben auch im Schulbetrieb optimal einsetzen. Als Vater von zwei Kindern im Grundschulalter kenne ich die Wünsche und Bedürfnisse der Schüler aus erster Hand.
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