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Irans Führung zeigt sich entschlossen

Die iranische Führung legt im Konflikt mit den USA rhetorisch nach. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf schrieb auf X, Irans Kontrolle über die Strasse von Hormus ermögliche nicht nur dem Iran, sondern auch Nachbarländern eine «unabhängige Zukunft frei von der Präsenz und Einmischung der USA».

Agentur
sda
30.04.26 - 17:44 Uhr
Politik
ARCHIV - Tanker ankern in der Straße von Hormus. Foto: Asghar Besharati/AP/dpa/Symbolbild
ARCHIV - Tanker ankern in der Straße von Hormus. Foto: Asghar Besharati/AP/dpa/Symbolbild
Keystone/AP/Asghar Besharati

Auch Irans Präsident Massud Peseschkian äusserte sich nach Angaben des Staatsenders Irib in einem Telefonat mit Japans Premierministerin Sanae Takaichi. Der Iran sei bereit, den diplomatischen Prozess fortzusetzen und eine faire Lösung sowie regionalen Frieden zu erreichen. Dies setze ein Ende der «überzogenen Forderungen und provokativen Massnahmen der USA» voraus.

Zuvor war eine Rede, die Irans oberstem Führer Modschtaba Chamenei zugeschrieben wird, im staatlichen Fernsehen verlesen worden. Anlässlich des Tags des Persischen Golfs hiess es darin unter anderem: «Aussenstehende, die aus Tausenden Kilometern Entfernung kommen und dort Unruhe stiften, haben keinen Platz unter uns - ausser auf dem Grund seiner Gewässer.»

An diesem Donnerstag wird im Iran der Tag des Persischen Golfs als Feiertag begangen. Er erinnert jährlich an gemeinsame Feldzüge britischer und persischer Streitkräfte, nach denen im 17. Jahrhundert die Portugiesen die Kontrolle über die Insel Hormus und umliegende Regionen verloren.

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