Start für die Fusionsgemeinde Scuol
Mit der Vereidigung der politischen Behördenmitglieder ist am Sonntag der Startschuss für die neue Gemeinde Scuol gefallen.
Mit der Vereidigung der politischen Behördenmitglieder ist am Sonntag der Startschuss für die neue Gemeinde Scuol gefallen.
Scuol. – Vor einem grossen Publikum und von verschiedenen musikalischen Darbietungen umrahmt, hat Christian Fanzun am Sonntagnachmittag sein neues Amt angetreten. Er ist nun offiziell «Capo» der, mit einer Fläche von 438 000 Hektaren, grössten Gemeinde der Schweiz.
Fast 80 Prozent der Stimmbevölkerung von Ardez, Ftan, Guarda, Scuol, Sent und Tarasp hatten Ende März 2014 der Fusion zugestimmt. Von einer «historischen Entscheidung» und einer «ganz besonderen Herausforderung» sprach Fanzun in seiner ersten Präsidentenrede.
Alte Streitigkeiten sind passé
«Heute ist die Fusion Wirklichkeit – eine Tatsache, die noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen wäre», sagte Fanzun. Jahrhunderte alte Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Dörfern würden nun endlich der Vergangenheit angehören.
«Die Fusion wird von allen Seiten als solidarischer, sinnvoller und einzigartiger Schritt gewertet», fuhr der neue «Capo» fort. Nun gelte es, die Arbeit in die Hand zu nehmen, damit die Gemeinde zusammenwachsen könne. (fh)
Wir bitten um euer Verständnis, dass der Zugang zu den Kommentaren unseren Abonnenten vorbehalten ist. Registriere dich und erhalte Zugriff auf mehr Artikel oder erhalte unlimitierter Zugang zu allen Inhalten, indem du dich für eines unserer digitalen Abos entscheidest.
Bereits Abonnent? Dann schnell einloggen.