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Psychiatrien der Kantone Glarus und Graubünden kooperieren

Das Kantonsspital Glarus arbeitet in Zukunft mit den Psychiatrischen Diensten Graubünden zusammen. In Glarus soll eine Tagesklinik aufgebaut werden.

Südostschweiz
Mittwoch, 09. Mai 2012, 22:00 Uhr
Die Psychiatrische Abteilung des Kantonsspitals Glarus bekommt einen strategischen Partner.

Glarus/Chur. – Das Kantonsspital Glarus (KSGL) geht mit den Psychiatrischen Diensten Graubünden (PDGR) eine strategische Zusammenarbeit ein. Das Kantonsspital preist dies in einer Medienmitteilung als Stärkung der Psychiatrie am Standort Glarus an. So soll unter anderem mit Hilfe der PDGR eine Tagesklinik in Glarus aufgebaut werden.

Als kleines Spital sei Glarus auf die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen angewiesen, begründet die Spitalleitung die Kooperation: «Ziel ist, knappe Ressourcen gemeinsam zu nutzen, Know-how zu teilen und in Verhandlungen gemeinsam aufzutreten, um bessere Konditionen am Markt zu erzielen.»

Psychiatrie bisher ohne Partner

Glarus ist bereits 2011 eine ähnliche Kooperation mit dem Kantonsspital Graubünden in Chur eingegangen. Dieses hat aber keine Psychiatrie-Abteilung, weshalb die Psychiatrie in Glarus bisher ohne Partner dastand.

Die Psychiatrischen Dienste Graubünden beschäftigen über 700 Mitarbeiter an 15 Standorten im Kanton Graubünden. Neben psychiatrischen Kliniken in Chur und Cazis unterhält das Unternehmen auch Wohngruppen und ambulante Dienste. (so)

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