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Der Bär kehrt ins Puschlav zurück

Eine Wildkamera hat in den Wäldern zwischen Le Prese und Miralago einen Bären eingefangen. In dieser Region erschoss 2013 ein Wildhüter einen Braunbären, der von den Behörden als Sicherheitsrisiko eingestuft worden war.

Agentur
sda
01.05.26 - 14:43 Uhr
Politik
Der Bär ist ins Puschlav zurückgekehrt. Vor dreizehn Jahren hatte die Anwesenheit des Exemplars M13 (siehe Foto) für viel Aufsehen gesorgt. Das Tier wurde schliesslich erschossen. (Archivbild)
Der Bär ist ins Puschlav zurückgekehrt. Vor dreizehn Jahren hatte die Anwesenheit des Exemplars M13 (siehe Foto) für viel Aufsehen gesorgt. Das Tier wurde schliesslich erschossen. (Archivbild)
KEYSTONE/AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GR/LIVIO COSTA

Nach den jüngsten Meldungen über das Vorkommen im Unterengadin wurde nun laut Website des Bündner Amtes für Jagd und Fischerei auch ein Bär weiter südlich im Puschlav gesichtet. Die Anwesenheit des Tieres wurde demnach am 29. April durch eine private Wildkamera bestätigt.

Seit mehreren Jahren war südlich des Berninas kein Bär mehr entdeckt worden. Die letzte Sichtung war im Frühjahr 2020, als ein Exemplar am helllichten Tag mit einem Handy in einem Jagdgebiet nahe dem Berninapass gefilmt wurde.

Von 2012 bis 2013 hatte das Auftreten des Braunbären M13 im Puschlav verschiedene Probleme verursacht. Das Tier hatte seine Scheu vor Menschen verloren und sich auf der Suche nach Nahrung auch Siedlungen genähert. Am 19. Februar 2013 wurde er in der Ortschaft Miralago erschossen.

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