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Vermittler Oman ruft zu Deeskalation im Nahen Osten auf

Der Aussenminister des Vermittlerstaats Oman, Badr al-Bussaidi, hat im aktuellen Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. Eine Fortsetzung der militärischen Eskalation trage nicht zur Lösung des Konflikts bei, hiess es aus dem Aussenministerium in Maskat. Al-Bussaidi forderte eine sofortige Waffenruhe und die Rückkehr zu diplomatischen Gesprächen.

Agentur
sda
01.03.26 - 17:40 Uhr
Politik
ARCHIV - Der Außenminister des Oman, Badr al-Bussaidi. Foto: Hannes P Albert/dpa/Archivbild
ARCHIV - Der Außenminister des Oman, Badr al-Bussaidi. Foto: Hannes P Albert/dpa/Archivbild
Keystone/dpa/Hannes P Albert

Er habe bereits mit Irans Aussenminister Abbas Araghtschi telefoniert. Dieser habe betont, dass Teheran Frieden wolle und diplomatische Bemühungen zur Beendigung der durch die amerikanisch-israelische Militärkampagne ausgelösten Krise unterstütze.

Gespräche mit befreundeten Ländern

Al-Bussaidi habe zudem mit seinen Kollegen aus «brüderlichen und befreundeten Länder» gesprochen, um die sich schnell entwickelnde Lage und deren ernste Auswirkungen auf die Stabilität der Region zu erörtern.

Der Oman meldete am Sonntag zum ersten Mal einen mutmasslich iranischen Drohnenangriff auf den Hafen bei Dukm. Im Oman gibt es zwar keine US-Stützpunkte. Häfen wie der in Dukm können aber vom US-Militär genutzt werden. Oman ist im Atomstreit zwischen den USA und Iran als Vermittler aufgetreten.

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