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Im Engadin stehts in der Olympia-Frage 50 zu 50

Umfragen der «Südostschweiz» und der «Engadiner Post» ergeben im Engadin ein Patt in der Olympia-Frage.

Südostschweiz
Sonntag, 30. September 2012, 12:37 Uhr
Rund 150 Personen verfolgen in St. Moritz die Podiumsdiskussion zur Olympia-Kandidatur 2022.

St. Moritz. – Heftige Kontroverse ­am Freitagabend in St. Moritz: Gian Gilli, Direktor des Vereins XXIV. Olympische Winterspiele Graubünden 2022, und Hans F. Schneider, Geschäftsführer der Pro Natura Graubünden, kreuzten an einer Podiumsveranstaltung im Schulhaus vor rund 150 Personen die Klingen. Während Gilli im Zusammenhang mit der Bündner Olympiakandidatur von einer einmaligen Chance für das Engadin, Graubünden und die Schweiz sprach, legte Schneider legte dar, weshalb das Projekt für Grau­bünden in mehrfacher Hinsicht eine Nummer zu gross sei.

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen

Auch in der Engadiner Bevölkerung sind die Meinungen geteilt. So meldeten sich während der Podiumsdiskussion Befürworter und Gegner des Projektes fast gleichermassen zu Wort. Zudem ergab eine Umfrage der «Südostschweiz» nach der Debatte vom Freitagabend ebenfalls einen Gleichstand beider Lager.

Ein ganz ähnliches Bild zeigt die kürzlich von der «Engadiner Post» gestartete Online-Umfrage zu Olympia in Graubünden. Zwischenresultat gestern Abend: Gegen das Projekt gingen 966 Klicks ein, dafür 940 Klicks. Spannender könnte die Ausgangslage nicht sein. (dea) 

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Wegen einer technischen Panne ist in der Bündner Printausgabe der «Südostschweiz am Sonntag» die Seite 3 der «Südostschweiz am Sonntag», Ausgabe Gaster und See, gedruckt worden. Deshalb kann der hier angekündigte Bericht auf Seite 3 der Bündner Printausgabe nicht gelesen werden. Wir bitten Sie um Entschuldigung und wünschen Ihnen trotzdem einen schönen Sonntag.

Redaktion und Verlag

Die richtige Seite 3 ist in der Online-Ausgabe frei zugänglich.

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