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Fusion bringt Schmerikon und Uznach Millionen

Das Gesuch für die finanziellen Beiträge des Kantons an eine allfällige Fusion zwischen Schmerikon und Uznach ist eingereicht. Es lockt viel Geld.

Südostschweiz
06.01.15 - 23:45 Uhr
Zeitung

Schmerikon/Uznach. – Es ist ein gut gehütetes Geheimnis: der potenzielle finanzielle Beitrag des Kantons an die allfällige Fusion der Gemeinden Uznach und Schmerikon. Das Gesuch dafür wurde kürzlich an den Kanton eingereicht. 

«Realistische Grössenordnung»

Der Kanton stellt im Gemeindevereinigungsgesetz in vier Bereichen Zahlungen für fusionswillige Gemeinden in Aussicht: Beiträge an die Entschuldung, Beiträge für Projekte, Zahlungen für fusionsbedingte Mehraufwendungen sowie einen Startbeitrag. Wie hoch die Beiträge an die beiden Gemeinden bei einem Zusammengehen ausfallen würden, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht schlüssig gesagt werden. Zu einigen Bereichen liegen aber Aussagen vor. 

So etwa bezüglich der Entschuldung. Die «Südostschweiz» weiss, dass in Schmerikon hierfür in etwa mit der Hälfte der Verschuldung gerechnet wird. Das entspräche rund sieben Millionen Franken. Schmerikons Gemeindepräsident Félix Brunschwiler sagt zwar, bevor der Kanton antwortet, könne über Zahlungen nur spekuliert werden. Bestätigt aber die sieben Millionen an die Entschuldung: «Das ist eine realistische Grössenordnung.» 

Es kommen aber noch weitere Gelder hinzu – gegen 20 Millionen Franken werden es mindestens sein. Rund zwei Millionen würden die Synergieeffekte bringen. (snu)

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