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Macron lehnt Beteiligung an Trumps Hormus-Mission ab

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Hilfe für in der Strasse von Hormus feststeckende Schiffe begrüsst, eine französische Beteiligung aber ausgeschlossen.

Agentur
sda
04.05.26 - 11:18 Uhr
Politik
Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht mit den Medien bei einem Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft. Foto: Anthony Pizzoferrato/AP/dpa
Der französische Präsident Emmanuel Macron spricht mit den Medien bei einem Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft. Foto: Anthony Pizzoferrato/AP/dpa
Keystone/AP/Anthony Pizzoferrato

«Wir werden uns nicht an irgendwelchen gewaltsamen Operationen beteiligen, zumal mir der Rahmen dafür nicht klar erscheint», sagte Macron bei einem Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) im armenischen Eriwan. «Ich weiss nicht, um welche Initiative es sich handelt.»

Macron verwies auf das unter Führung Frankreichs und Grossbritanniens geschmiedete internationale Bündnis für einen neutralen Marineeinsatz in der Meerenge nach einem Ende der Kampfhandlungen. Am Tag von Beratungen der rund 50 an dem Bündnis beteiligten Staaten hätten die USA eine Seeblockade in der Strasse von Hormus angekündigt. Wenn die Vereinigten Staaten die Strasse von Hormus nun wieder öffnen wollten, sei das sehr gut. «Das ist es, was wir von Anfang an gefordert haben», sagte Macron.

«Wir haben eine Ad-hoc-Mission aufgebaut, an der wir arbeiten. Die militärische Planung erfolgte in London, aber wir wünschen uns vor allem eine abgestimmte Wiederöffnung zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten», sagte Macron. «Das ist die einzige Lösung, die es dauerhaft ermöglicht, die Strasse von Hormus zu öffnen, die freie Schifffahrt zu gewährleisten und dies ohne Einschränkungen und ohne Mautgebühren zu tun.»

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