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Doris Fiala ist Präsidentin der Aids-Hilfe

Doris Fiala ist neue Präsidentin der Aids-Hilfe Schweiz. Die Zürcher FDP-Nationalrätin wurde am Samstag an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Organisation in Bern ins Amt gewählt.

Südostschweiz
Samstag, 21. Januar 2012, 19:08 Uhr
Die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala will die Aids-Prävention bei Migranten verstärken (Archiv).

Bern. – «Ich bin seit vielen Jahren mit der homosexuellen Szene verbunden», sagte Fiala auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. So habe sie die Eurogames 2000 in Zürich mitorganisiert oder sich für das Zürcher Sterbehospiz Lighthouse engagiert. «Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, dieses Amt zu übernehmen.»

Die Folgen von Aids würden heutzutage in der Bevölkerung unterschätzt, sagte Fiala. Noch immer gebe es in der Schweiz pro Jahr rund 600 Neuansteckungen. Handlungsbedarf sieht sie vor allem in der Schwulenszene und bei Migranten aus Afrika.

Die Zürcher Nationalrätin folgt auf Interimspräsidentin Sibylle Nideröst, die die Aids-Hilfe Schweiz während sechs Monaten präsidierte. Der langjährige Präsident der Aids-Hilfe, Hansruedi Völkle, war im Mai 2011 nach neun Jahren im Amt altershalber nicht mehr angetreten. (sda)

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