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Der neue Regierungspräsident Martin Jäger beschäftigt sich mit Brandherden

Der Bündner SP-Regierungsrat Martin Jäger amtet 2015 erstmals in der Rolle des Regierungspräsidenten. Im Interview mit der «Südostschweiz» spricht er über zusätzliche Repräsentationspflichten, Kulturfördergelder und andere regierungsrätliche Alltagsprobleme.

Südostschweiz
03.01.15 - 07:30 Uhr
Zeitung

Chur. – Auch wenn es bloss ein Ehrenamt sei, wolle er sein Präsidialjahr nutzen, um auch persönliche Akzente zu setzen. Das sagt der neue Bündner Regierungspräsident Martin Jäger im Interview mit der «Südostschweiz». «Da mein Departement hauptsächlich mit der Jugend zu tun hat, habe ich mir zum Beispiel vorgenommen, ein paar zusätzliche Begegnungen mit der Bündner Jugend auf die Agenda zu setzen.»

«Nur» bis 2018 im Amt

Aktuellen Alltagsthemen, die ­seinem Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement unterstehen, muss sich Jäger allerdings auch in seinem Präsidialjahr stellen. Es sind Themen wie zum Beispiel die Kulturfördergeldvergabe oder die Beschäftigung mit der kantonalen Fremd­spracheninitiative. Aber auch aktuelle Brand­herde, mit denen sich Jäger übrigens nach wie vor gerne beschäftigt, selbst wenn er angekündigt hat, 2018 nach nur zwei Amtsperioden zurückzutreten.

Die Arbeit bereite ihm nach wie vor sehr viel Spass und Freude. Für ihn sei 2018 im Alter von 65 Jahren dann jedoch einfach die biologische Zeit abgelaufen. «Gemeinsam mit meiner vollamtlichen Stadtratszeit hätte ich dann 20 Jahre Regierungstätigkeit hinter mir», sagt Jäger. Und irgendwann einmal sei das Ende der Fahnenstange nun mal erreicht. (fbr)

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