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Neue F-35-Kampfjets erfordern zusätzliche Schallschutzmassnahmen

Die neuen F-35-Kampfjets erfordern bei den drei Militärflugplätzen von Payerne VD, Meiringen BE und Emmen LU zusätzliche Massnahmen gegen Lärm. Im Alltag sind die meisten Starts und Landungen in Payerne geplant. Stationiert sind die F-35 in Payerne und in Meiringen.

Agentur
sda
20.04.26 - 21:00 Uhr
Politik
Ein italienischer F-35-Kampfjet am Axalp-Fliegerschiessen im Berner Oberland. Starten die neuen Kampfjets regelmässig in der Schweiz, braucht es zusätzliche Lärmschutzmassnahmen. (Archivbild)
Ein italienischer F-35-Kampfjet am Axalp-Fliegerschiessen im Berner Oberland. Starten die neuen Kampfjets regelmässig in der Schweiz, braucht es zusätzliche Lärmschutzmassnahmen. (Archivbild)
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Startet ein F-35-Kampfjet, ist er lauter, als heute ein F/A-18, wie das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) und das VBS schreiben. Über das Ganze gerechnet, müssten Anwohnerinnen und Anwohner der Militärflugplätze aber nicht mehr Lärm aushalten, denn die neuen Kampfjets gehen für Trainings weniger oft in die Luft als die F/A-18.

Diese Woche informiert das VBS in Payerne, Meiringen und Emmen die Bevölkerung über die Stationierung der F-35 und über die sich verändernde Lärmbelastung. Die Unterlagen zur Regelung des Flugbetriebs und zu Ausnahmen von Lärmgrenzwerten werden einen Monat lang öffentlich aufgelegt.

Fest steht, dass im Vergleich zu heute rund 230 Gebäude mehr mit Schallschutzfenstern ausgestattet werden müssen, die meisten davon in Emmen. Betroffen sind aber auch Liegenschaften in Payerne und Meiringen. Unterlagen zur F-35-Stationierung liegen ab 18. Mai öffentlich auf.

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