Öffentliche Mitwirkung zum Agglomerationsprogramm
Davos hat mit dem Gesamtverkehrskonzept aufgezeigt, wie eine zukunftsweisende Mobilität in Davos erreicht werden kann. Verschiedene Massnahmen können vom Bund im Rahmen des Agglomerationsprogrammes bis zur Hälfte mitfinanziert werden.
Davos hat mit dem Gesamtverkehrskonzept aufgezeigt, wie eine zukunftsweisende Mobilität in Davos erreicht werden kann. Verschiedene Massnahmen können vom Bund im Rahmen des Agglomerationsprogrammes bis zur Hälfte mitfinanziert werden.
In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde Davos verschiedene Planungsgrundlagen aktualisiert oder neu erarbeitet. So wurden neben dem Kommunalen räumlichen Leitbild jeweils spezifische Strategien und Konzepte für die Schaffung von Wohnraum, die Innenentwicklung, den Fuss- und Veloverkehr, den Umgang mit Freiräumen sowie den Gesamtverkehr entwickelt. Diese Grundlagenarbeit wird nun zu einem konsistenten Agglomerationsprogramm zusammengefasst und kann im Frühling 2025 beim Bund eingereicht werden. Mit den Agglomerationsprogrammen fördert der Bund eine wirkungsvolle und aufeinander abgestimmte Verkehrs- und Siedlungsentwicklung. Im Rahmen des Programmes übernimmt der Bund bis zu 50 Prozent der Kosten für die geplanten Verkehrsinfrastrukturen, was eine grosse Unterstützung für die Gemeinden darstellt. Das Förderprogramm ist sehr erfolgreich und wird bereits zum fünften Mal umgesetzt (Agglomerationsprogramm 5. Generation).
Aufbauend auf dem Gesamtverkehrskonzept
Der Kleine Landrat hat zusammen mit einer breit abgestützten Begleitgruppe im Gesamtverkehrskonzept die Stossrichtung für die künftige Mobilität definiert: Die Bevölkerung von Davos und seine Gäste sind mobil und bewegen sich sicher durch die Gemeinde. Letztlich soll ein für Einheimische und Gäste gut funktionierendes Mobilitätssystem innerhalb einer attraktiven Siedlung resultieren.
Der Handlungsbedarf ergibt sich aus der Differenz der heutigen Verkehrssituation zum gemeinsam definierten Zukunftsbild. Das Gesamtverkehrskonzept listet einen Aktionsplan mit 35 Projekten auf, wovon ein Teil bereits umgesetzt wird. Die grossen Projekte sind jedoch mit umfangreichen und kostenintensiven Verbesserungen an der Verkehrsinfrastruktur verbunden. Diese Vorhaben werden im Agglomerations-programm zusammengefasst und detailliert dokumentiert dem Bund unterbreitet. Somit besteht die Möglichkeit, dass sich der Bund an den Kosten beteiligt. Um die Chancen für eine Beteiligung des Bundes zu erhöhen, arbeitet der Kleine Landrat eng mit den zuständigen kantonalen Amtsstellen zusammen und koordiniert die Arbeitsschritte mit einer breiten Steuerungsgruppe.
Öffentliche Mitwirkung
Bevor das Agglomerationsprogramm beim Bund eingereicht wird, findet eine öffentliche Mitwirkung statt. Ab dem 24. September können alle Interessierten via www.mitwirken-davos.ch oder während der Büroöffnungszeiten im Rathaus Davos die Unterlagen studieren und bis am 24. Oktober ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge eingeben. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung fliessen anschliessend in die weitere Bearbeitung des Agglomerationsprogrammes ein.
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