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Chur hält an Weihnachtsbeleuchtung fest, aber reduziert

Die Innenstadt von Chur wird im Advent wieder erleuchten, nur nicht im selben Ausmass wie in den Jahren zuvor. Das liegt an der derzeitigen Energielage.

Südostschweiz
18.11.22 - 11:00 Uhr
Politik
Ein Lichtlein brennt: Der Christkindlimarkt wird auch in diesem Jahr nicht ohne Weihnachtsbeleuchtung auskommen müssen.
Ein Lichtlein brennt: Der Christkindlimarkt wird auch in diesem Jahr nicht ohne Weihnachtsbeleuchtung auskommen müssen.
Bild Archiv

Die drohende Strom- und Gasmangellage im kommenden Winter, vor welcher der Bundesrat im Sommer gewarnt hat, beschäftigt auch die Stadt Chur. So wurde im Zuge der Diskussion über mögliche Massnahmen zum Stromsparen auch die Weihnachtsbeleuchtung Thema. Doch wie die Stadt Chur in einer Medienmitteilung vom Donnerstag schreibt, wird sie nicht gänzlich auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten. «Es soll auch in diesem Jahr etwas festlich aussehen», sagt Roland Hemmi von der Stadtpolizei Chur.

Konkret werde die Weihnachtsbeleuchtung aber um gut die Hälfte reduziert. Und zwar in zweierlei Hinsicht. Zum einen wird es nur halb so viele Lichtlein geben, «es wird also vielleicht einfach nur jeder zweite Baum geschmückt», sagt Hemmi. Zum anderen werde die Zeit, in der die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet ist, gekürzt. Statt die Lichter die ganze Nacht hindurch brennen zu lassen, wird die festliche Beleuchtung am späteren Abend ganz abgestellt. 

Im Vergleich zum letzten Jahr wird die Stadt dadurch nurmehr etwa halb  so viel Strom benötigen.  Hätte man auf die Weihnachtsbeleuchtung komplett verzichtet, so würde man in etwa so viel Strom sparen, wie eine mittelgrosse Wohnung jährlich benötigt. Mit der beschlossenen Massnahme, wird es also halb so viel sein. (ivk)

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