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In Chur fordern Demonstrierende niedrigere CO2-Ausstösse

An einer Klimademonstration haben am Samstagnachmittag in Chur etwa 150 Aktivistinnen und Aktivisten Klimagerechtigkeit gefordert. In einem Marsch durch die Stadt riefen sie «Nieder mit dem CO2 - hoch mit dem Klimazeug». Die Demonstration verlief friedlich.

Agentur
sda
25.09.21 - 15:25 Uhr
Politik
An einer Klimademonstration in Chur forderten am Samstag rund 150 Aktivistinnen und Aktivisten Klimagerechtigkeit.
An einer Klimademonstration in Chur forderten am Samstag rund 150 Aktivistinnen und Aktivisten Klimagerechtigkeit.
Mayka Frepp / Keystone-SDA

Um 14.00 Uhr versammelten sich auf dem Alexanderplatz in Chur rund 150 Klimademonstrierende mit Transparenten, bestätigte Andrea Deflorin von der Stadtpolizei Chur auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Lob gab es seitens der Stadtpolizei für die getroffenen Corona-Schutzmassnahmen.

«North Pole, not North Pool» stand auf einem Schild geschrieben. Umringt von einer handvoll Ständen, an denen zusätzlich auf die Klimakrise aufmerksam gemacht wurde, riefen die Organisatoren «Leute lasst das Auto stehen, wir können doch zusammen gehen», und andere Sprechgesänge von einer kleinen Bühne.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten machten sich anschliessend auf den Weg durch die Churer Altstadt. Besonders aufgefallen sei, dass die meisten Aktivistinnen und Aktivisten eine Schutzmaske trugen, obwohl sie dies draussen gar nicht müssten, sagte Deflorin. Dies zeige deutlich, dass sich die Klima-Demos von den Corona-Demos abheben würden. «Wir haben es hier mit einem ganz anderen Klientel zu tun», sagte Deflorin weiter.

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Ach, ich könnte schmelzen. Herzallerliebst:
«North Pole, not North Pool» stand auf einem Schild geschrieben. «Leute lasst das Auto stehen, wir können doch zusammen gehen», und andere Sprechgesänge von einer kleinen Bühne.
Liebe Leute, ich empfehle euch nicht eine der drastischsten Formen des Politischen Protests:
https://www.dw.com/de/selbstverbrennung-als-politischer-protest/a-41111…
Jedoch den Tatbeweis – Lebensstil meines «Edental» – sehe ich als zwingende Voraussetzung, soll überhaupt noch Entscheidendes sich bewegen innert nützlicher Frist.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2021-09-24/klimaaktivistinnen-und…

Das Problem der sogenannten Klimaaktivisten besteht darin, dass deren Klima-religiöser Ansatz sich beim Einsatz von Atomenergie weitgehend auflöst. Denen geht es ausschliesslich um den Hebel zur gesellschaftlichen Veränderung. Nicht um die Problemlösung.

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