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USA besorgt über Übergangsregierung der Taliban in Afghanistan

Die USA zeigen sich besorgt über einzelne Mitglieder der Übergangsregierung der radikal-islamischen Taliban in Afghanistan.

Agentur
sda
08.09.21 - 03:22 Uhr
Politik
Die USA verfolgen mit Argwohn die Ernennung von Taliban in der afghanischen Regierung. Im Bild US-Aussenminister Antony Blinken.
Die USA verfolgen mit Argwohn die Ernennung von Taliban in der afghanischen Regierung. Im Bild US-Aussenminister Antony Blinken.
KEYSTONE/AP/Olivier Douliery

Angesichts der Verbindungen und der Vorgeschichte einiger Personen, die Spitzenpositionen in der neuen afghanischen Regierung besetzen sollen, sei die Regierung in Washington beunruhigt, sagte ein Sprecher des Aussenministeriums am Dienstag.

«Wir bekräftigen auch unsere klare Erwartung, dass die Taliban sicherstellen, dass afghanischer Boden nicht dazu benutzt wird, andere Länder zu bedrohen und dass der Zugang zur Unterstützung des afghanischen Volkes weiterhin gewährt wird», hiess es in der Erklärung weiter.

Mullah Hassan Achund wurde am Dienstag zum amtierenden Regierungschef bestimmt. Achund war enger Weggefährte von Mullah Omar, einer der Gründer der Taliban und Staatsoberhaupt während der ersten Taliban-Herrschaft von 1996 bis 2001.

Der Posten des amtierenden Innenministers wurde an Siradschuddin Hakkani vergeben. Hakkani, dessen gleichnamiges Netzwerk von den USA als terroristische Gruppierung eingestuft wird, gehört zu den meistgesuchten Männern der US-Ermittlungsbehörde FBI.

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Afghanistan zeigt wieder, dass asymmetrische Kriege niemals endgültig gewonnen werden können. Da hat sich seit Vietnam nichts dran geändert. Und diese Erkenntnis ist langfristig für den Weltfrieden vermutlich gar nicht so schlecht, senkt es doch die Wahrscheinlichkeit von Angriffen von Grossmächten auf andere Länder.

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