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Sorge wegen Wolfspräsenz in Surselva

Sorge wegen Wolfspräsenz in Surselva

Eine Gruppierung von Landwirtinnen und Landwirten aus der Surselva hat sich gemeinsam mit dem regionalen Bauernverband in einem Schreiben an die Gemeindevorstände der Region gewandt

Jano Felice
Pajarola
vor 1 Monat in
Politik
SYMBOLBILD/KEYSTONE

Im Schreiben warnen die Landwirtinnen und Landwirte vor den «drohenden Konsequenzen einer unkontrollierten Zunahme an Wolfsrudeln». Man habe sich mit Personen von Bund und Kanton ausgetauscht und eine Situationsanalyse erstellt. Das Fazit: Die zunehmende Wolfspräsenz betreffe wegen der aggressiver werdenden Mutterkühe, Herdenschutzhunde und massiven Einzäunungen nicht nur die Tierhaltenden, sondern alle, auch die Einwohnerschaft und den Tourismus.

Um der Sorgfaltspflicht gerecht werden zu können, verlangen die Landwirtinnen und Landwirte deshalb die Möglichkeit, für den Zeitraum der Beweidung ein Begleithunde-Verbot oder eine temporäre Sperrung von Wanderwegen erlassen zu können. Es müsse ein gemeinsames regionales Vorgehen definiert werden, zudem seien die Probleme auf Gemeindeebene im Dialog mit den Betroffenen unverzüglich anzugehen.

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Heute im Vintschger gelesen… endlich mal eine gute Nachricht!

GROSSRAUBWILD: SVP-PARLAMENTARIER BEGRÜSSEN VERFASSUNGSGERICHTSURTEIL ZU LANDESGESETZEN
„Auch wenn wir die genaue Begründung noch nicht kennen, dieses Urteil ist ein Grund zur Freude“, betonen die SVP-Parlamentarier Julia Unterberger, Dieter Steger, Meinhard Durnwalder, Manfred Schullian, Renate Gebhard und Albrecht Plangger in einer Aussendung. „Das Verfassungsgericht hat bestätigt, dass der Bereich des Wolf- und Bärenmanagements vollständig in die gesetzgeberische Zuständigkeit fällt, welche das Autonomiestatut den beiden autonomen
17. Juli 2019 - „Südtirol und Trentino können somit, nach Einholung eines positiven Gutachtens des Institutes für Umweltschutz und -forschung (ISPRA), eigenständig Maßnahmen zum Schutz der Berg- und Almwirtschaft erlassen und auch die Entnahme von problematischen Tieren vornehmen, wenn es keine anderen wirksamen Alternativen gibt“.
"Dass das Verfassungsgericht heute die Rechtmäßigkeit des u.a. von Senator Meinhard Durnwalder verfassten Gesetzes zur Entnahme von Bären und Wölfen bestätigt hat, ist aus rechtlicher Sicht bedeutend, da unsere autonomen Sonderrechte bestätigt worden sind“, erklären Julia Unterberger, Dieter Steger, Meinhard Durnwalder, Manfred Schullian, Renate Gebhard und Albrecht Plangger. Wesentlich sei aber auch, „dass wir nun in der Lage sind, über eigenständige Maßnahmen im Rahmen der europäischen Vorschriften unsere traditionelle Berg- und Almwirtschaft zu schützen.“
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