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Was in der Schweiz ab 1. März möglich sein soll und was nicht

Was in der Schweiz ab 1. März möglich sein soll und was nicht

Der Bundesrat hat am Mittwoch erste Lockerungen der geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab dem 1. März vorgeschlagen. Eine Übersicht.

Agentur
sda
vor 4 Monaten in
Politik

Ein erster Schritt in Richtung Normalität: Ab 1. März sollen Läden, Museen und Zoos in der Schweiz wieder öffnen. Eine Zusammenfassung der bundesrätlichen Vorschläge:

LÄDEN UND MÄRKTE
Einkaufsläden und Märkte für Güter des nicht täglichen Bedarfs, Museen und Lesesäle von Bibliotheken sollen wieder öffnen können. Die Anzahl der Kundinnen und Kunden muss beschränkt werden. An all diesen Orten gelten Maskenpflicht, Abstandhalten und Kapazitätsbegrenzungen, auch für Einkaufszentren als Ganzes. Lebensmittelläden, Kioske, Bäckereien, Tankstellenshops, Apotheken, Optiker, Hörgeräteläden, Telekomanbieter, Reparatur- und Unterhaltsgeschäfte, Wäschereien, Coiffeursalons, Bau- und Gartengeschäfte, Blumenläden durften auch während des Lockdowns offenbleiben.

KULTUR-, FREIZEIT- UND SPORTBETRIEBE
Aussenbereiche von Zoos, botanischen Gärten sowie Sport- und Freizeitanlagen wie Kunsteisbahnen, Tennis- und Fussballplätze oder Leichtathletikstadien dürfen wieder öffnen. Hier gelten neben Kapazitätsbeschränkungen Maskentragpflicht oder Abstandhalten, erlaubt sind jeweils nur Gruppen von maximal fünf Personen; Wettkämpfe und Veranstaltungen sind im Erwachsenen-Breitensport nicht erlaubt. Profispiele ohne Zuschauer sind weiterhin erlaubt. Kinos, Casinos, Bars, Discos und Tanzlokale bleiben geschlossen. Anlässe mit Publikum sind weiterhin verboten.

VERANSTALTUNGEN UND MENSCHENANSAMMLUNGEN
Im Freien sollen private Veranstaltungen mit bis zu 15 Personen wieder erlaubt sein. An privaten Veranstaltungen dürfen weiterhin maximal fünf Personen teilnehmen. Kinder werden mitgezählt. Es gilt weiterhin die Empfehlung, private Treffen auf maximal zwei Haushalte zu beschränken.

JUGENDLICHE
Jugendliche unter 18 Jahren sollen den meisten sportlichen und kulturellen Aktivitäten wieder nachgehen können. Zudem sollen Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wieder zugänglich sein.

RESTAURANTS
Gastronomiebetriebe müssen weiterhin geschlossen bleiben. Öffnen dürfen nur Take-Aways, Schul- und Betriebskantinen sowie Hotelrestaurants für Hotelgäste. Auch Lieferdienste bleiben erlaubt.

SKIGEBIETE
Über Skigebiete und Hotels entscheiden weiterhin die Kantone. Sie dürfen die Öffnung nur erlauben, wenn es die epidemiologische Lage zulässt und bei genügend Kapazitäten von Tests, Contact Tracing und Spitälern. Es müssen strenge Schutzkonzepte eingehalten werden. Après-Ski-Aktivitäten sind nicht erlaubt.

HOMEOFFICE-PFLICHT
Die Verpflichtung, möglichst zuhause zu arbeiten, gilt weiterhin. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.

MASKENPFLICHT AM ARBEITSPLATZ
Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Wer sich von der Maskentragpflicht dispensieren will, braucht ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten.

SCHUTZ GEFÄHRDETER PERSONEN
Besonders gefährdete Personen haben das Recht auf Homeoffice oder auf einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz. Ist das nicht möglich, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN
Spitäler, Kliniken und Arztpraxen, soziale Einrichtungen (Anlaufstellen), Dienststellen der öffentlichen Verwaltung und der Polizei, Schalter von Betrieben des öffentlichen Verkehrs und die Autovermietung dürfen weiterhin öffnen.

Corona: Gehen Euch die Lockerungen des Bundesrats weit genug?

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Was ich irre finde ist; dass man dem Virus Gewissermassen eine "Intelligenz" zuspricht. Den von Skigebieten Geschäften hält er sich fern; nur vor den Toren sämtlicher Restaurants/Bars Discos usw. wartet er auf alle Gäste um dann mit einer RIESENWELLE über diese herzufallen. Sehr geehrte Damen und Herren der "Taskforce vom Bund"...wie können Sie von der Gastroszene so Aufwendige und Teuere Schutzkonzepte installieren lassen um diese danach zu schliessen. In keiner mir bekannten Logik ist dies Nachvollziehbar. Aber das ist eben wie so oft Politik....Unverständlich... Die Gastronomen werden quasi Entmündigt....Was passiert wenn wieder geöffnet wird und manche Gastronomen eine falsche Entscheidung treffen für Ihr Geschäft; darf man dann auch auf "Unterstützung vom Bund hoffen" oder ist dies dann Unternehmerisches Risiko; denn dann müsste man sich in Zukunft gegen die Politik versichern und nichts anderes.

Meine Tochter zieht um, erste Wohnung, alles Online bestellen ist auch nicht möglich, wichtig ist es auch die Ware sehen zu können , dann max 5 Personen für schwere Sachen....Umziehen wird eine Ewigkeit brauchen aber die Herren in Bern haben selbstverständlich genug Geld um profis zu bezahlen😪 Alle haben seit 2000 über eine mögliche Pandemie gesprochen aber die waren unvorbereitet, Spitäler wurden angebaut, wie hätten die Politiker reagiert mit einem Krieg wie 1930-1945? Corona hat uns die Augen geöffnet, wir sind auf Katastrophen nicht vorbereitet, die Infrastruktur ist nicht vorhanden und die Politiker sind einfach zu verwöhnt

Niemand denkt an Personen, die unverschuldet alleinstehend sind. Ich bin verwitwet und möchte gerne unter Leute gehen, das ist aber unmöglich. Wie können wir uns wehren? Gibt es da kein Referendum? Sonst kann man über alles ein Referendum einreichen. Hat jemand eine Idee, wie wir wieder etwas Essen oder Trinken können. Ich denke nur an den Aussenbereich. Shoppen brauch ich nicht, ich hasse nur das eingesperrt sein.

mehr hungertote, mehr selbtmorde, mehr drogentote, mehr psychisce gewalt, mehr psychischkranke, es hält niemand mehr aus, hauptsache es stirbt niemand mehr an corona. was nicht schlimmer ist als eine grippe, man hat auch immer grippetote , es ist nichts anderes, woher ich das weiss? Eigene Erfahrung, ich brauche keine Wissenschaftler und vorallem medien , die was anderes behaupten, und wenn ihr mal ehrlich seid , schaut euch in euerm umfeld um, habt ihr alle x corona tote, damit es gerechtfertigt wäre oder sagen alle die corona haten , war nicht anderes als grippe. diktatur is das und sehr viele wollen das nicht mehr, was der BR uns bevormundet. Sollen sich doch alle einschliessen, die angst haben, aber lasst die anderen normal leben

Restaurants haben super Schutzkonzepte gewährleistet.Wieder öffnen. Theater, Orchester und klassische Konzerte ebenso wie Jazzkonzertveranstalter haben super Schutzkonzepte erarbeitet SOFORT öffnen, es geht der KULTUR an die Substanz.....sofort öffnen......KUltur ist ein grundlegendes gesellschaftliches Menschenrecht, ohne das eine Gesellschaft das Rückgradt verliert......volle Flugzeuge , Züge und auch Busse ist möglich und Konzertsääle mit besten Schutzkonzepten nicht, deshalb fordere ich einen Dialog mit uns Kulturschaffenden bevor es zu spät ist. Ohne Kultur wirds still...die seelische Gesunfheit ist gefährdet.....

Wunderschön ist es dann, wenn wir all unsere sechs Enkel wieder sehen dürfen und als Familie zusammen sein dürfen. Das wird ein grosser Tag werden.
Vielen Dank für all die grosse Mühe.
Die Impfung geht langsam voran.

Restaurants sollten öffnen können ab 1.März,mit den Schutzmechanismen.Es kann nicht sein, das an gewissen Skiorten die Leute an Tischen hocken und sich verpflegen und der Rest der gesamten Gastronomie der CH nicht öffnen kann.

@Bundesräte, das ist nicht nur erbärmlich sondern geheuchelte Doppelmoral und zum K.... hauptsache ihr habt den 70. Geburtstag vom "Maurer" mit 200 Leuten + Musik gefeiert, in den Skigebieten dürfen die Leute zu viert am Terrassentisch sitzen, in Gruppen zu xten am Boden, was vor alle bei den Jungen so ist, Gondeln sind meist voll (Bilder Flumserberg von Jan. 21 anschauen) da macht ja alles nichts. Die Gastronomie "im Tal" lässt man Gnadenlos "Verrecka" hoffe sehr das es seitens da nun endlich widerstand gegen die Diktatur aus Bern gibt. "Wahltäg sind Zahltäg"

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