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Pelosi: Trumps Finanzen sind «Frage der nationalen Sicherheit»

Die demokratische Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat die finanzielle Lage von Präsident Donald Trump nach einem Enthüllungsbericht der «New York Times» als «Frage der nationalen Sicherheit» bezeichnet.

Agentur
sda
Montag, 28. September 2020, 20:42 Uhr Washington
Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Jose Luis Magana/FR159526 AP/dpa
Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: Jose Luis Magana/FR159526 AP/dpa
Keystone/FR159526 AP/Jose Luis Magana

Die Zeitung hatte unter Berufung auf Steuerunterlagen unter anderem geschrieben, Trump hafte persönlich für Schulden in Höhe von 421 Millionen Dollar, von denen mehr als 300 Millionen Dollar in den kommenden vier Jahren fällig würden.

Pelosi verwies darauf, dass Kandidaten für Regierungsjobs in den USA auf ihre Verschuldung hin geprüft würden. «Das ist ein wichtiger Faktor, weil das bedeutet, dass jemand auf die Einfluss nehmen könnte», sagte sie am Montag im TV-Sender MSNBC. Es sei wichtig zu wissen, wer die Gläubiger seien, betonte Pelosi mit Blick auf die Informationen zu Trumps Schulden in dem Bericht. «Sind es verschiedene Länder? Wie weit gehen ihre Einflussmöglichkeiten? Für mich ist es eine Frage der nationalen Sicherheit.»

Trump hatte den Bericht, in dem es auch über seine niedrigen Steuerzahlungen ging, pauschal als «totale Fake News» abgetan. Sein Sohn Donald Trump Jr. bestritt am Montag allerdings keine Angaben aus dem Artikel, sondern kritisierte lediglich, dass die «New York Times» sich selektiv Informationen herausgepickt habe.

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