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Trotz Fusion: WSL- und Eawag Standorte und Arbeitsplätze bleiben

Gute Nachrichten für die 900 Angestellten der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und des Wasserforschungsinstitutes Eawag: Auch nach der Zusammenlegung zu einem neuen ETH-Institut sollen die heutigen Standorte und Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Agentur
sda
Freitag, 25. Oktober 2019, 14:40 Uhr Zürich
Forschende der WSL- und Eawag können aufatmen: Auch nach der Zusammenlegung der beiden eidgenössischen Institute sollen alle Standorte und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. (Archivbild)
Forschende der WSL- und Eawag können aufatmen: Auch nach der Zusammenlegung der beiden eidgenössischen Institute sollen alle Standorte und die Arbeitsplätze erhalten bleiben. (Archivbild)
KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Weitergeführt werden sollen zudem die «wichtigen nationalen Aufgaben», welche die Institute aktuell erfüllten, teilte der ETH-Rat am Freitag mit. Mit der Bündelung der Kräfte von Eawag und WSL sollen Synergien genutzt und die inhaltliche Kooperation verstärkt werden. Zudem soll die internationale Sichtbarkeit wachsen.

Beschlossen worden war die Zusammenlegung der beiden Forschungsinstitute bereits im September, bekannt wurden die Pläne letzte Woche. Am Freitag kommunizierte der ETH-Rat, das Führungs- und Aufsichtsorgan des gesamten ETH-Bereichs, weitere Details.

Demnach könnte die neue Anstalt «Swiss Federal Institute of Technology in Environment and Sustainability» heissen - auf Deutsch also «Eidgenössisches Institut für Umwelt- und Nachhaltigkeits-Technologie».

Mehr Klimaforschung

Die Ambition des ETH-Rats ist es, die Kompetenzen der beiden Anstalten um «zusätzliche relevante thematische Schwerpunkte» zu erweitern. Diese sollen gemeinsam mit den Forschenden entwickelt werden. Die Stossrichtung ist klar: Die Forschung soll «noch gezielter auf drängende gesellschaftliche Fragen wie Klimawandel und nachhaltiger Umgang mit Ressourcen» ausgerichtet werden.

«Es ist höchste Zeit für ein solches Institut für Umwelt und Nachhaltigkeit», wird die ETH-Ratspräsidentin Beth Krasna in der Mitteilung zitiert. Aktuelle Ereignisse und Diskussionen zeigten, dass die Gesellschaft nach Lösungen für eine nachhaltige Zukunft verlange.

Das neue Institut soll mit «seiner internationalen Spitzenforschung Lösungen für eine nachhaltige Zukunft der Gesellschaft» finden. Die Schweiz soll zu einem führenden Forschungsplatz bei Umwelt und Nachhaltigkeit werden.

Nicht die letzte Zusammenlegung

Die Zusammenlegung von WSL und Eawag soll nicht die letzte sein: Der ETH-Rat will, dass in einem weiteren Schritt das Energie-Institut PSI und die Empa näher zusammenrücken.

Den ETH-Bereich bilden die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen ETH Zürich und ETH Lausanne (EPFL) sowie die vier Eidgenössischen Forschungsanstalten PSI, WSL, Empa und Eawag.

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