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Eine neue Wasserversorgung für Luven

Die Wasserversorgung in Luven muss saniert werden. Nach vielen Jahren der Planung wird das Sanierungsprojekt nun konkret. Die Stimmbevölkerung der Gemeinde hat einem Kredit von rund 3,7 Millionen Franken zugestimmt.

Südostschweiz
Sonntag, 19. Mai 2019, 15:02 Uhr Nach jahrelanger Abklärungen
Die Wasserversorgung von Luven kann saniert werden.
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Die Wasserversorgung von Luven basiert auf 23 weit verstreuten Quellen. Viele der Anlagen stammen aus den 1970er-Jahren oder früher und das Reservoir sogar aus dem Jahre 1928. Es entspreche nicht den heutigen Anforderungen an die Trinkwasserversorgung und müsse ersetzt werden, heisst es in der Botschaft der Gemeinde Ilanz/Glion.

Nun haben die Stimmbürger der Gemeinde einem Bruttokredit von 3,7 Millionen Franken zugestimmt, damit die Anlagen saniert werden können. Total sind 1433 Stimmen eingegangen, wie die Gemeinde mitteilt. Darunter waren 1136 Ja-Stimmen und 269 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 43 Prozent.

3,7 Millionen Franken werden investiert

Das Geld des gutgeheissenen Kredits wird neben der Neufassung von Quellen und neuen Leitungen und Schächten unter anderem in den Neubau eines Reservoirs investiert. Dies sei aus betrieblichen und wirtschaftlichen Gründen, aber auch wegen der Anlagegrösse erforderlich, wie die Gemeinde mitteilt. Das neue Reservoir werde 220 Meter westlich des bestehenden Reservoirs gebaut und ins Steuerungssystem der Wasserversorgung der Gemeinde Ilanz/Glion eingebunden.

Alle Sanierungsmassnahmen werden in mehreren Etappen umgesetzt und bis 2022 abgeschlossen sein. von den insgesamt 3,7 Millionen Franken Sanierungskosten fallen rund zwei Millionen auf die Wasserbeschaffungsanlagen, 125'000 Franken auf Tränkeanlagen, 917'000 Franken auf die Wasserspeicherung, 120'000 Franken auf Steuerungsanlagen und 510'000 Franken auf das Versorgungsnetz. (rac)

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