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Von Opfern, die keine sein wollen

Die Gedenktafel am «Ort der Erinnerung» beim Churer Waldhausstall wird ausgewechselt. Unter anderem, weil die italienische Übersetzung den Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen nicht gerecht wird.

Pierina
Hassler
18.05.19 - 04:30 Uhr
Politik

Die Gedenkstätte «Ort der Erinnerung» für die Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen erinnert an eines der dunkelsten Kapitel der Bündner Geschichte. Bis 1981, zum Teil sogar darüber hinaus, wurden hunderte von Kindern und Jugendlichen ihren Eltern weggenommen. In Heimen fremdplatziert, an Bauern verdingt. Ledige Mütter wurden unter Druck gesetzt – entweder das Ungeborene abtreiben zu lassen oder das Baby zur Adoption freizugegeben.

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