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Wer hat das Zeug zum Churer Bürger?

Seit dem 1. April bietet die Bürgergemeinde Chur eine vergünstigte Einbürgerung an. Sie ermöglicht Bündnern eine Einbürgerung für 300 Franken, Nichtbündnern für 550 Franken - um einiges günstiger als zuvor. Doch was muss man nun alles mitbringen, um ein Churer oder Churerin zu werden?

Anna
Nüesch
Donnerstag, 11. April 2019, 04:30 Uhr Aktion günstigere Einbürgerung
Die Bürgergemeinde Chur bietet von April bis September eine vergünstigte Einbürgerung für Schweizer an.
MARCO HARTMANN

Eine Einbürgerung bringt einige Hürden mit sich. Die finanzielle Hürde der Stadt Chur liegt vom 1. April bis am 30. September für Schweizer deutlich tiefer als sonst. Was neben dem finanziellen Aspekt noch alles erfüllt werden muss, um den Einbürgerungstest zu bestehen, haben wir in einer Checkliste zusammengestellt.

  • Chur muss während fünf Jahren der Wohnort gewesen sein, zwei davon unmittelbar vor der Einreichung des Gesuchs.
  • Es darf kein Eintrag im privaten Strafregisterauszug vorhanden sein.
  • Der Bürger muss die finanziellen Verpflichtungen einhalten.
  • Der Bürger soll am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung teilnehmen.
  • Es darf keine Fürsorgeabhängigkeit aufgewiesen werden.
  • Die Fürsorgegelder der letzten zehn Jahre müssen zurückgezahlt werden.
  • Der Bürger lebt in finanziell geordneten Verhältnissen.

Zudem sind einige Formulare einzureichen (Gesuchsformular, Personenstandsausweis, Strafregister, Betreibungsauszug). Die detaillierten Voraussetzungen sind auf der Webseite der Bürgergemeinde zu finden.

Abgesehen vom administrativen Aufwand sollten (Neu-)Churer auch die einen oder anderen Facts über die Stadt wissen. Wir haben einige Quizfragen für diejenigen von Euch, die es zumindest in Erwägung ziehen, Churer oder Churerin zu werden. Also los: Testet Euer Wissen über unsere Kantonshauptstadt.

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