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Regierung will das Wählen vereinfachen

Künftig müssen Bündner Wählerinnen und Wähler vermutlich keine Namen mehr auf Wahlzettel schreiben. Eine entsprechende Gesetzesrevision soll das Ankreuzen von Kandidaten möglich machen. Dafür müssten sich die Kandidaten jedoch offiziell anmelden.

Südostschweiz
Montag, 14. Januar 2019, 11:50 Uhr Ankreuzen statt Aufschreiben
Wird das Wählen in Graubünden bald einfacher?
SYMBOLBILD PIXABAY

BDP-Grossrat Ursin Widmer stösst mit seinem Ankreuzen von Kandidaten bei der Bündner Regierung auf offene Ohren, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Dies, obwohl der Grosse Rat erst im Sommer 2013 ein ähnliches Anliegen abgelehnt hatte.

Widmer möchte es den Wählerinnen und Wähler einfacher machen. Bisher mussten die Namen der Kandidaten auf einen Zettel geschrieben werden. Der BDP-Grossrat will nun das Ankreuzen einführen, um Fehler beim Ausfüllen soweit als möglich zu vermeiden.

Da im vergangenen Jahr die Grundlagen für die Einführung von E-Voting geschaffen wurden, komme auch das vorgeschlagene System infrage. Die entsprechende Gesetzesrevision setze zwingend ein Anmeldeverfahren für Majorzwahlen an der Urne voraus. Die Regierung sei bereit, den Vorstoss entgegenzunehmen.

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